Roborock Qrevo S Pro Test

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      Roborock Qrevo S Pro Test: Lohnt sich der Saugroboter?

      Aktualisiert am 21. August 2026

      Unser Testurteil: 9,0/10

      Der Roborock Qrevo S Pro ist genau die Art Saug-Wischroboter, die für viele Haushalte sinnvoller sein dürfte als ein spektakuläres Flaggschiff: Er kombiniert 18.500 Pa HyperForce-Saugkraft, zwei rotierende und um 10 Millimeter anhebbare Mopps, Reactive-Tech-Hindernisvermeidung und eine Multifunktionsstation, ohne in die teuerste Roboterklasse vorzustoßen. Die Station entleert Staub, füllt Wasser nach, wäscht die Mopps mit hoher Temperatur und trocknet sie anschließend mit Warmluft.

      Im Roborock Qrevo S Pro Test überzeugt mich vor allem die Priorisierung. Statt mechanischer Arme, kletternder Fahrwerke oder Kamerafunktionen konzentriert sich das Modell auf Dinge, die bei jeder Reinigung relevant sind: Saugen, Wischen, Teppichmanagement und möglichst wenig Handarbeit an der Station. Externe Tests bestätigen eine starke Hartbodenreinigung und eine sehr gute App, zeigen aber auch, dass Kanten, Teppiche und kleine Hindernisse nicht durchgehend auf Flaggschiffniveau liegen.

      Der Preis macht daraus eine klare Kaufentscheidung. Deutsche Angebote liegen aktuell teilweise um 440 bis 450 Euro, während andere Händler für die Standardvarianten mehr als 530 Euro verlangen. Unter 450 Euro halte ich den Qrevo S Pro für einen sehr starken Kauf, bis 500 Euro bleibt er gut. Ab ungefähr 550 Euro würde ich deutlich genauer vergleichen, weil dann höher ausgestattete Modelle und aggressive Angebote der Konkurrenz näher rücken.

      Geeignet ist der Qrevo S Pro vor allem für Wohnungen mit viel Hartboden, einzelnen Teppichen, Tierhaaren und regelmäßigem Wischbedarf. Nicht kaufen würde ich ihn allein wegen der hohen Pascal-Zahl, wenn fast nur Teppich vorhanden ist oder eine besonders zuverlässige Erkennung kleinster Kabel und Gegenstände erwartet wird. Seine Stärke ist das ausgewogene Gesamtpaket aus Reinigung und Dockkomfort, nicht die Perfektion in jeder Spezialdisziplin.

      Roborock Qrevo S Pro Saugroboter mit Multifunktions-Dockingstation

      Unsere Bewertung im Roborock Qrevo S Pro Test

      • Saugleistung: 9,2/10 – 18.500 Pa und überzeugende Grundreinigung.
      • Hartboden: 9,4/10 – eine der klaren Stärken in externen Tests.
      • Teppich: 8,2/10 – gutes Management, aber nicht in jedem Test überragend.
      • Tierhaare: 9,0/10 – hohe Saugleistung und Anti-Tangle-Seitenbürste helfen.
      • Wischen: 8,8/10 – rotierende Mopps mit bis zu 200 U/min.
      • Kanten: 7,8/10 – hier zeigen Tests sichtbares Verbesserungspotenzial.
      • Moppwäsche: 9,4/10 – bis 75 °C am internen Heizungsausgang.
      • Mopptrocknung: 9,2/10 – Warmluft reduziert dauerhaft feuchte Mopps.
      • Navigation: 9,2/10 – LiDAR und sehr umfangreiche Kartenfunktionen.
      • Hinderniserkennung: 8,1/10 – Reactive Tech ist gut, aber nicht High-End.
      • App: 9,7/10 – Roborock bleibt bei Karten und Routinen sehr stark.
      • Stationskomfort: 9,4/10 – Entleeren, Wasser, Waschen und Trocknen automatisiert.
      • Bauhöhe: 8,8/10 – 9,65 cm sind für LiDAR ordentlich kompakt.
      • Preis-Leistung: 9,5/10 um 450 Euro – in diesem Bereich besonders attraktiv.

      Pro und Contra beim Roborock Qrevo S Pro

      Vorteile

      • 18.500 Pa HyperForce-Saugkraft laut Roborock
      • Sehr gute Hartbodenleistung in mehreren externen Tests
      • Zwei aktiv rotierende Mopps
      • Bis zu 200 U/min maximale Moppdrehzahl
      • Mopps heben sich bis zu 10 mm an
      • 30 Wasserflussstufen
      • Hochtemperatur-Moppwäsche bis 75 °C am Heizungsausgang
      • Warmlufttrocknung der Mopps
      • Automatische Staubentleerung
      • Automatische Wasserbefüllung
      • Bis zu 65 Tage ohne manuelles Entleeren laut Hersteller
      • Reactive-Tech-Hindernisvermeidung mit strukturiertem Licht
      • LiDAR-Kartierung und sehr gute Roborock-App
      • SmartPlan 2.0 und umfangreiche Routinen
      • Matter sowie Alexa, Siri und Google Home
      • Nur 9,65 cm hoher Roboter
      • Abnehmbarer Stationssockel erleichtert die Reinigung
      • Aktuell sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

      Nachteile

      • Kantenreinigung nicht auf dem Niveau der besten Premiumgeräte
      • Keine ausfahrbare Premium-Seitenbürste
      • Teppichleistung wird von externen Tests unterschiedlich bewertet
      • Reactive Tech erkennt kleine Gegenstände nicht immer perfekt
      • Keine High-End-Kameraerkennung wie bei manchen Flaggschiffen
      • 10 mm Moppanhebung reichen bei sehr hohem Flor nicht immer
      • Station benötigt deutlich mehr Platz als ein einfaches Dock
      • Staubbeutel sind laufende Verbrauchskosten
      • Heißwasserangabe von 75 °C bezeichnet nicht die Mopptemperatur selbst
      • Große Preisunterschiede zwischen Händlern machen Preisvergleich wichtig
      • Bei rund 590 Euro verliert das Modell einen Teil seines Preisvorteils
      Roborock Qrevo S Pro mit 18500 Pa und rotierenden Mopps

      Die wichtigsten Alternativen zum Roborock Qrevo S Pro im Kurzvergleich

      Technische Daten im Roborock Qrevo S Pro Test

      • Produkttyp: Saug- und Wischroboter mit Multifunktionsstation
      • Saugkraft: bis 18.500 Pa HyperForce laut Hersteller
      • Wischsystem: zwei rotierende Mopps
      • Moppdrehzahl: bis 200 U/min
      • Moppanhebung: bis 10 mm
      • Wasserfluss: 30 Stufen
      • Navigation: LiDAR-Kartierung
      • Hinderniserkennung: Reactive Tech mit strukturiertem Licht
      • Seitenbürste: mit Verhedderungsschutz
      • Dock: automatische Entleerung, Wasserbefüllung, Moppwäsche und Trocknung
      • Moppwäsche: bis 75 °C am internen Heizungsausgang laut Hersteller
      • Warmlufttrocknung: bis 45 °C unter Hersteller-Testbedingungen
      • Staubentleerung: laut Roborock bis zu 65 Tage ohne manuelles Leeren
      • Robotermaße: 350 × 353 × 96,5 mm
      • Stationsmaße: 340 × 487 × 519 mm
      • Roboter-Staubbehälter: etwa 0,3 Liter laut deutschen Produktdaten
      • App: Roborock App mit SmartPlan 2.0
      • Smart Home: Matter, Alexa, Siri und Google Home
      • Farben: Schwarz und Weiß
      • Gesamtgewicht: rund 11,8 kg laut deutschen Produktdaten

      Saugleistung: Was bringen 18.500 Pa im Alltag?

      18.500 Pa sind für einen Qrevo der Mittelklasse ein auffälliger Wert. Roborock bezeichnet ihn ausdrücklich als maximale HyperForce-Saugkraft und weist selbst darauf hin, dass das Ergebnis aus internen Tests stammt und regional beziehungsweise je nach Umgebung variieren kann. Eine Pascal-Zahl ist deshalb keine Garantie dafür, dass jeder Krümel besser aufgenommen wird als bei einem Modell mit kleinerer Zahl.

      Entscheidend ist, dass die reale Tendenz stimmt. Netzwelt bewertet die Saugleistung des Qrevo S Pro gut, Mac Life berichtet von nahezu vollständiger Schmutzaufnahme auf Hartboden, und auch connect sieht die Hartbodenleistung positiv. Damit bleibt die hohe Herstellerangabe nicht völlig losgelöst vom praktischen Eindruck.

      Wie gut saugt der Roborock Qrevo S Pro auf Hartboden?

      Auf Fliesen, Laminat, Vinyl und versiegeltem Parkett sehe ich die größte Stärke. Lose Krümel, Staub und Haare sind genau die Verschmutzungen, bei denen der Qrevo S Pro seine Kombination aus Seitenbürste, Gummiwalze und hoher Saugleistung ausspielen kann. Für Küche und Flur würde ich gezielt eine kräftigere Saugstufe hinterlegen.

      Im Wohnzimmer oder Schlafzimmer muss dagegen nicht permanent die höchste Stufe laufen. SmartPlan 2.0 kann Einstellungen an Raum und Boden anpassen, alternativ lassen sich eigene Routinen anlegen. Diese differenzierte Nutzung ist im Alltag sinnvoller als die Vorstellung, 18.500 Pa müssten bei jeder Fahrt dauerhaft anliegen.

      Wie gut funktioniert die Aufnahme von Haaren?

      Die Seitenbürste ist gegen Verheddern ausgelegt, und Mac Life beschreibt Tierhaare im eigenen Praxistest als unproblematisch. Die zentrale Gummiwalze ist ebenfalls leichter von Haaren zu befreien als viele klassische Borstenwalzen. Für Haushalte mit Hund oder Katze ist das ein wichtiges Argument.

      Wartungsfrei wird der Roboter dadurch nicht. Haare können sich an Achsen, Rädern oder Bürstenenden sammeln. Ich würde die Unterseite einmal pro Woche kurz kontrollieren, besonders bei langen Menschenhaaren oder stark haarenden Haustieren.

      Teppichreinigung: Gute Technik, aber nicht die Paradedisziplin

      Im Roborock Qrevo S Pro Test verdient Teppich eine getrennte Betrachtung, weil hohe Saugkraft allein noch keine perfekte Faserreinigung garantiert.

      Der Qrevo S Pro erkennt Teppiche und kann seine Strategie daran anpassen. Die Mopps lassen sich bis zu zehn Millimeter anheben, während die Saugkraft auf Teppich verstärkt werden kann. In der App stehen verschiedene Teppichstrategien zur Verfügung, sodass empfindliche Bereiche ausgelassen oder intensiver behandelt werden können.

      Wie gut ist der Qrevo S Pro auf Teppich?

      Für niedrigen und mittleren Flor ist das Gesamtpaket überzeugend, aber externe Tests sind weniger einheitlich als bei Hartboden. Connect nennt Teppiche als Schwäche, während andere Praxiseindrücke die Saugleistung insgesamt positiv sehen. Daraus würde ich keine pauschale schlechte Teppichleistung ableiten, wohl aber einen Hinweis, dass die 18.500 Pa nicht automatisch Spitzenresultate in jeder Faserstruktur garantieren.

      In einer Wohnung mit 80 Prozent Hartboden und einigen Teppichen passt das Modell sehr gut. Besteht der Haushalt fast vollständig aus dichtem Teppich, würde ich vor dem Kauf gezielt Modelle vergleichen, die in unabhängigen Teppichtests besonders stark abschneiden.

      Bleiben Teppiche beim Wischen trocken?

      Bei erkannten Teppichen hebt der Roboter die Mopps um bis zu zehn Millimeter an. Für normale Kurzflorteppiche ist das sinnvoll. Sehr hoher Flor kann trotzdem Kontakt mit feuchten Mopps bekommen, weil die Anhebung physikalisch begrenzt ist.

      Für empfindliche oder hochflorige Teppiche würde ich die App nutzen und sie beim Wischen vollständig meiden lassen. Roborock bietet dafür verschiedene Teppichstrategien. Ein bewusst eingerichteter Sperrbereich ist zuverlässiger, als die maximal mögliche Anhebung bis zum letzten Millimeter auszureizen.

      Wischleistung: Zwei rotierende Mopps statt Feuchttuch

      Im Roborock Qrevo S Pro Test gehört die Wischtechnik zu den wichtigsten Kaufgründen. Zwei runde Mopps drehen mit bis zu 200 Umdrehungen pro Minute und erzeugen dadurch deutlich mehr mechanische Bewegung als ein passiv mitgezogenes Tuch. 30 Wasserflussstufen erlauben eine sehr feine Abstimmung.

      Wie gut wischt der Roborock Qrevo S Pro?

      Für regelmäßige Hartbodenpflege gut bis sehr gut. Connect lobt die Wischleistung ausdrücklich, Netzwelt ordnet sie etwas zurückhaltender als passabel ein. Solche Unterschiede sind nachvollziehbar, weil Testflecken, Bodenmaterial und Reinigungsmodus einen großen Einfluss haben. Für normale Fußspuren, Küchenstaub und leichte angetrocknete Verschmutzungen ist das rotierende System klar ernstzunehmender als eine Budget-Wischplatte.

      Bei sehr klebrigen oder lange eingetrockneten Flecken bleibt manuelle Nacharbeit möglich. Kein rotierender Mopp erzeugt denselben punktuellen Druck wie eine Hand mit Wischmopp. Der praktische Gewinn liegt darin, dass tägliche Pflege verhindert, dass viele Verschmutzungen überhaupt so hartnäckig werden.

      Was bringen 30 Wasserflussstufen?

      Die Zahl klingt zunächst übertrieben, ermöglicht aber eine sehr feine Anpassung. Auf Fliesen darf mehr Wasser eingesetzt werden, auf empfindlichem versiegeltem Holz würde ich zurückhaltender konfigurieren. Die geeignete Feuchtigkeitsmenge hängt immer auch von den Vorgaben des Bodenherstellers ab.

      Besonders praktisch ist, dass nicht die ganze Wohnung gleich behandelt werden muss. Küche, Bad und Flur können andere Einstellungen bekommen als Wohn- und Schlafzimmer. Genau solche raumbezogenen Routinen machen eine gute App im Alltag wertvoll.

      Roborock Qrevo S Pro bei der automatischen Bodenreinigung

      75-Grad-Moppwäsche: Was bedeutet die Temperatur wirklich?

      Roborock bewirbt die Station mit einer Hochtemperatur-Selbstreinigung bis 75 °C. Dabei ist eine wichtige technische Feinheit zu beachten: Der Hersteller erklärt ausdrücklich, dass sich dieser Wert auf die Temperatur am internen Heizungsausgang bezieht und nicht auf die tatsächliche Mopptemperatur. Das ist eine seriösere Einordnung als die vereinfachte Aussage, die Mopps würden immer mit exakt 75 °C gewaschen.

      Warum ist heißere Moppwäsche sinnvoll?

      Wärme hilft insbesondere dabei, fettige Rückstände aus den Mopps zu lösen. Das ist in Küche und Essbereich relevant, wo nicht nur Staub, sondern auch feine Fettfilme und Essensreste vorkommen. Die Station spült die Mopps automatisch und reduziert damit den manuellen Pflegeaufwand erheblich.

      Das bedeutet nicht, dass man die Dockwanne nie reinigen muss. Rückstände sammeln sich mit der Zeit trotzdem. Positiv ist der abnehmbare Stationssockel, weil er die manuelle Reinigung leichter macht als eine fest verbaute, schwer erreichbare Wanne.

      Wie wichtig ist die Warmlufttrocknung?

      Sehr wichtig, wenn häufig gewischt wird. Nasse Mopps, die stundenlang in einer geschlossenen Station bleiben, können unangenehm riechen. Roborock trocknet sie mit Warmluft und nennt unter definierten Bedingungen bis zu 45 °C Lufttemperatur rund um den Mopp.

      Der Trocknungsvorgang ist deutlich leiser als die kurze Staubabsaugung. Roborock nennt intern ungefähr 45 dB. In einem offenen Wohnraum würde ich die Station trotzdem so platzieren, dass längere Trocknungsphasen nicht direkt neben Sofa oder Bett stattfinden.

      Multifunktionsstation: Wie viel Arbeit bleibt übrig?

      Im Roborock Qrevo S Pro Test ist die Station ein zentraler Teil der Kaufentscheidung und nicht bloß Zubehör zum eigentlichen Roboter.

      Die Station ist der eigentliche Komfortsprung gegenüber einem einfachen Saugroboter. Sie saugt Staub aus dem Roboter, füllt dessen Wasser nach, wäscht die Mopps und trocknet sie. Damit fallen genau die Aufgaben weg, die bei günstigen Saug-Wischrobotern nach fast jeder Fahrt Handarbeit verursachen.

      Wie lange kommt man ohne Staubentleerung aus?

      Roborock nennt bis zu 65 Tage. Das ist eine maximale Herstellerangabe und hängt stark von Schmutzmenge, Wohnfläche und Tierhaaren ab. In einem Haushalt mit zwei stark haarenden Hunden wird der Beutel schneller voll als in einer kleinen Singlewohnung.

      Trotzdem ist der Komfortgewinn real. Statt alle ein bis zwei Fahrten den kleinen Roboterbehälter über dem Mülleimer zu öffnen, wird ein größerer Beutel in größeren Abständen gewechselt. Für Allergiker kann der geringere direkte Kontakt mit Staub ebenfalls angenehm sein, ohne daraus eine medizinische Wirkung abzuleiten.

      Muss man Frisch- und Schmutzwasser noch selbst wechseln?

      Ja. Die Station füllt den Roboter automatisch nach, aber ihre eigenen Tanks müssen befüllt beziehungsweise geleert werden. Das geschieht wesentlich seltener als die Pflege eines kleinen Robotertanks, bleibt aber Teil der Routine.

      Ich würde Schmutzwasser nicht unnötig lange stehen lassen. Gerade im Sommer können Gerüche entstehen. Wer regelmäßig wischt, sollte den Tank in einen normalen Haushaltsrhythmus integrieren, statt erst auf eine Warnung zu warten.

      Navigation und Roborock-App

      LiDAR ist weiterhin eine der zuverlässigsten Grundlagen für systematische Wohnungsnavigation. Der Qrevo S Pro kartiert Räume, erkennt deren Geometrie und kann anschließend gezielt einzelne Bereiche reinigen. Mac Life beschreibt die Kartierung einer 60-Quadratmeter-Wohnung als schnell und unkompliziert.

      Wie gut funktioniert die Navigation des Qrevo S Pro?

      Bei normalen Wänden, Möbeln und Raumübergängen sehr gut. Netzwelt bewertet die Navigation positiv, und die Roborock-App bietet umfangreiche Möglichkeiten, Karten zu korrigieren, Räume zu benennen und Sperrzonen anzulegen. Dadurch lässt sich der Roboter präzise an den Grundriss anpassen.

      Besonders sinnvoll finde ich Routinen: morgens nur Küche und Essbereich, später Flur und Wohnzimmer, Schlafzimmer vielleicht nur an bestimmten Tagen. Ein guter Saugroboter muss nicht jedes Mal alles reinigen, sondern die richtigen Bereiche zum richtigen Zeitpunkt.

      Was macht SmartPlan 2.0?

      SmartPlan 2.0 soll Bodenart, Raumtyp und Nutzungsgewohnheiten berücksichtigen und daraus passende Reinigungsparameter ableiten. Wer nicht jede Saugstufe und Wassermenge selbst einstellen möchte, kann damit viel Automatik nutzen.

      Ich würde die Vorschläge trotzdem anfangs beobachten. Eine Küche mit häufigen Krümeln kann andere Anforderungen haben als das System zunächst annimmt. Die Stärke der Roborock-App besteht gerade darin, dass Automatik und manuelle Feinsteuerung nebeneinander möglich sind.

      Reactive Tech: Wie gut erkennt der Qrevo S Pro Hindernisse?

      Beim Roborock Qrevo S Pro Test zeigt die Hinderniserkennung am deutlichsten, wo die Mittelklasse gegenüber teureren Flaggschiffen Kompromisse macht.

      Reactive Tech arbeitet mit strukturiertem Licht. Der Roboter soll Gegenstände auf dem Boden erkennen und umfahren, ohne dafür zwingend eine klassische Kamera zu benötigen. Das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber Robotern, die nur mit Stoßsensor und LiDAR-Turm arbeiten.

      Kann man Kabel und Socken liegen lassen?

      Darauf würde ich mich nicht verlassen. Testberichte.de nennt die Erkennung kleiner Objekte als Schwachpunkt, und auch die praktische Erfahrung mit dieser Sensorklasse zeigt, dass sehr flache oder dünne Gegenstände schwieriger sind als große Schuhe oder Möbelstücke. Ein loses USB-Kabel bleibt deshalb ein unnötiges Risiko.

      In einem aufgeräumten Haushalt ist Reactive Tech völlig ausreichend, um viele normale Hindernisse komfortabel zu umfahren. In einem Kinderzimmer mit ständig wechselnden Kleinteilen oder bei Haustieren, die Spielzeug verteilen, ist eine High-End-Objekterkennung wertvoller.

      Wie wichtig ist die Hinderniserkennung bei Haustieren?

      Sehr wichtig, wenn Spielzeug, Näpfe oder andere Gegenstände auf dem Boden stehen. Die Tierhaaraufnahme kann gut sein und trotzdem kann der Roboter an einem kleinen Objekt scheitern. Vor unbeaufsichtigten Fahrten würde ich deshalb eine kurze Sichtkontrolle machen.

      Wer das ausdrücklich nicht möchte, sollte Modelle mit aufwendigerer visueller oder 3D-Erkennung vergleichen. Der Qrevo S Pro ist komfortabel, aber sein Preis bleibt auch deshalb unter vielen Flaggschiffen, weil nicht jede Sensorik maximal ausgebaut ist.

      Kanten und Ecken: Wo bleibt Schmutz liegen?

      Eine runde Roboterform hat grundsätzlich Schwierigkeiten mit tiefen 90-Grad-Ecken. Premiumgeräte kompensieren das zunehmend mit ausfahrbaren Seitenbürsten oder Mopps. Der Qrevo S Pro ist hier konservativer aufgebaut, und connect nennt Kanten als sichtbare Schwäche.

      Wie gut reinigt der Qrevo S Pro an Sockelleisten?

      Entlang gerader Wände ist die Leistung ordentlich. Die Seitenbürste führt losen Schmutz in Richtung Hauptbürste, während die Fahrstrategie die Kante verfolgt. Ganz außen kann trotzdem ein schmaler Bereich übrig bleiben.

      Das ist für mich kein Ausschlusskriterium, wenn einmal pro Woche ohnehin manuell an schwierigen Stellen nachgearbeitet wird. Wer aber erwartet, dass der Roboter jede Ecke monatelang ohne Handarbeit perfekt hält, sollte ein Modell mit ausfahrbarer Randtechnik wählen.

      Wie sieht es beim Wischen am Rand aus?

      Auch hier fehlt die maximale Reichweite teurerer FlexiArm-Systeme. Die rotierenden Mopps reinigen die große Fläche gut, erreichen aber konstruktionsbedingt nicht jeden Millimeter bis zur Sockelleiste. In offenen Räumen fällt das weniger auf als in Küchen mit vielen Kanten.

      Die Kaufentscheidung sollte deshalb vom Grundriss abhängen. Große freie Hartbodenflächen sind eine Stärke. Viele verwinkelte Möbelkanten und tiefe Ecken verschieben den Vorteil zu Robotern mit aktiver Ausfahrmechanik.

      Bauhöhe und Aufstellung

      Der Roboter misst 350 × 353 × 96,5 Millimeter. 9,65 Zentimeter sind für ein Modell mit klassischem LiDAR-Turm relativ kompakt. Unter viele Betten, Sofas und Sideboards passt er damit problemlos, solange genügend Sicherheitsreserve vorhanden ist.

      Welcher Möbelabstand ist sinnvoll?

      Bei exakt 9,65 Zentimetern würde ich keine sichere Durchfahrt erwarten. Teppiche, Bodenunebenheiten und leicht durchhängende Möbel können die reale Höhe verändern. Ab ungefähr 10,2 bis 10,5 Zentimetern wird es deutlich entspannter.

      Vor dem Kauf lohnt ein Maßband mehr als jede Werbeaussage. Wenn der wichtigste Staubbereich unter einem zehn Zentimeter hohen Sofa liegt, kann ein flacheres Premiumgerät trotz höherem Preis die bessere Wahl sein.

      Wie viel Platz braucht die Station?

      Die Station misst ungefähr 34 Zentimeter in der Breite, 48,7 Zentimeter in der Tiefe und 51,9 Zentimeter in der Höhe. Dazu sollte Platz zum Herausnehmen der Tanks und für eine saubere Anfahrt des Roboters eingeplant werden.

      In einer kleinen Wohnung ist das ein echter Faktor. Wer nur 40 Quadratmeter besitzt, kann den Komfort lieben und trotzdem keinen sinnvollen Stellplatz finden. Dann ist ein Roboter mit kleiner Ladestation oder reiner Absaugstation möglicherweise praktischer.

      Smart Home, Matter und Sprachsteuerung

      Der Qrevo S Pro unterstützt moderne Smart-Home-Integration. Roborock nennt Matter sowie Alexa, Siri und Google Home. Der Hersteller weist bei Matter darauf hin, dass die Verfügbarkeit vom OTA- beziehungsweise Firmwarestand abhängen kann.

      Was bringt Matter beim Saugroboter?

      Matter kann die Einbindung in unterschiedliche Smart-Home-Plattformen vereinfachen. Besonders für Apple-Nutzer ist das interessant, weil Saugroboter lange nur eingeschränkt in Home-Umgebungen integriert waren. Mac Life hebt Matter deshalb ausdrücklich als Fortschritt hervor.

      Die vollständige Detailsteuerung bleibt trotzdem in der Roborock-App. Wasserstufen, Kartenbearbeitung und spezielle Teppichstrategien sind zu komplex, um sinnvoll nur per Sprachbefehl verwaltet zu werden. Smart Home ergänzt die App, ersetzt sie nicht.

      Braucht man Sprachsteuerung wirklich?

      Nicht zwingend. Praktisch ist sie für spontane Befehle, wenn gerade keine Hand frei ist. Wer nach dem Kochen schnell eine Reinigung starten möchte, kann einen Sprachbefehl angenehmer finden als das Smartphone zu öffnen.

      Für langfristige Routinen würde ich Zeitpläne und SmartPlan bevorzugen. Gute Automatisierung bedeutet, dass der Roboter häufig arbeitet, ohne dass man überhaupt daran denken muss. Genau darin liegt der größere Komfortgewinn.

      Alltag mit Kindern, Haustieren und gemischten Böden

      Im Roborock Qrevo S Pro Test zeigt sich die Stärke des Konzepts besonders in Haushalten, in denen täglich neuer Schmutz entsteht. Krümel unter dem Esstisch, Haare im Flur, Pfotenabdrücke auf Fliesen und Teppiche im Wohnzimmer verlangen unterschiedliche Reinigungsstrategien.

      Wie sinnvoll ist der Qrevo S Pro für Familien?

      Sehr sinnvoll, wenn der Boden vor dem Start halbwegs frei bleibt. Küche und Essbereich können nach Mahlzeiten gezielt saugen und wischen, während Kinderzimmer mit vielen Kleinteilen vorsichtiger behandelt werden sollten. Die Station reduziert anschließend die lästige Pflege der Mopps.

      Gerade häufige Reinigung ist der Punkt. Ein Roboter muss nicht jeden Samstag einen extrem verschmutzten Boden retten, wenn er täglich verhindert, dass sich der Schmutz ansammelt. Dafür ist der Qrevo S Pro besser geeignet als ein einfaches Gerät, dessen Mopp nach jeder Fahrt von Hand gewaschen werden muss.

      Wie passt er zu Haustieren?

      Tierhaare sind eine passende Aufgabe, und externe Praxistests bestätigen gute Ergebnisse. Auf Hartboden können Haare regelmäßig aufgenommen werden, bevor sie sich in Ecken sammeln. Teppiche profitieren von der automatischen Saugkraftanpassung.

      Bei Futternäpfen, Spielzeug und möglichen Tierunfällen bleibt Vorsicht sinnvoll. Reactive Tech ist hilfreich, aber nicht unfehlbar. Wer seinen Roboter täglich komplett unbeaufsichtigt in einem sehr chaotischen Tierhaushalt fahren lassen möchte, sollte die Objekterkennung besonders hoch gewichten.

      Wartung und laufende Kosten

      Auch im Roborock Qrevo S Pro Test gilt: Eine Vollstation reduziert die Handarbeit stark, macht das System aber nicht vollständig wartungsfrei.

      Eine Vollstation reduziert Handarbeit, beseitigt sie aber nicht. Staubbeutel müssen ersetzt, Wasserbehälter gereinigt, Bürsten kontrolliert und Sensoren abgewischt werden. Der abnehmbare Stationssockel ist dabei praktisch, weil sich dort zwangsläufig Schmutzwasserreste und Haare sammeln können.

      Welche Teile sollte man regelmäßig kontrollieren?

      Hauptwalze, Seitenbürste, Räder und Mopps verdienen Aufmerksamkeit. Auch bei Anti-Tangle-Technik können sich Haare an Achsen sammeln. Die Sensorflächen sollten sauber bleiben, damit Navigation und Hinderniserkennung zuverlässig funktionieren.

      Die App erinnert an verschiedene Wartungsintervalle. Ich würde diese Hinweise als Orientierung nutzen und bei Tierhaaren häufiger kontrollieren. Sichtbare Verschmutzung ist wichtiger als ein starrer Tageszähler.

      Welche Folgekosten entstehen?

      Vor allem Staubbeutel, Filter, Seitenbürsten und Mopps sind klassische Verschleißteile. Wie hoch die jährlichen Kosten ausfallen, hängt von Nutzungsintensität und Bezugsquelle ab. Wer Originalzubehör bevorzugt, sollte diesen Punkt beim Preisvergleich berücksichtigen.

      Gegenüber einem beutellosen einfachen Roboter entstehen höhere laufende Kosten. Dafür muss der kleine Staubbehälter nicht ständig manuell geöffnet werden. Komfort und Verbrauchsmaterial sind hier zwei Seiten derselben Entscheidung.

      Wie schlägt sich der Roborock Qrevo S Pro im Vergleich mit anderen Geräten seiner Klasse?

      Roborock Qrevo S Pro oder Roborock Qrevo S5V: Welcher ist sinnvoller?

      Der Roborock Qrevo S5V ist eine naheliegende Alternative aus derselben Familie und sollte vor allem dann gewählt werden, wenn sein aktueller Preis deutlich niedriger liegt. Beim Qrevo S Pro sprechen 18.500 Pa, 75-Grad-Moppwäsche und Matter-Unterstützung für das neuere Komfortpaket.

      Bei einem kleinen Preisabstand würde ich deshalb den Qrevo S Pro nehmen, bei einem großen Rabatt auf den S5V entscheidet dagegen das bessere Gesamtangebot.

      Roborock Qrevo S Pro vs Roborock QV 35A: Wo lohnt der Aufpreis?

      Der Roborock QV 35A deckt bereits viele Kernaufgaben einer automatischen Saug-Wisch-Lösung ab und ist deshalb die vernünftigere Wahl, wenn er deutlich günstiger angeboten wird. Der Qrevo S Pro setzt mit höherer nomineller Saugkraft und heißerer Moppwäsche stärker auf Reinigung und Hygiene.

      Wer regelmäßig wischt und den Dockkomfort intensiv nutzt, kann den Aufpreis zum Qrevo S Pro besser rechtfertigen als ein Haushalt, der fast nur saugen lässt.

      Roborock Qrevo S Pro oder Dreame D20 Pro Plus: Welche Klasse braucht man?

      Der Dreame D20 Pro Plus ist deutlich einfacher und eignet sich für Käufer, die hauptsächlich saugen und eine automatische Staubentleerung möchten. Beim Wischen, bei der Moppwäsche und beim gesamten Stationskomfort ist der Qrevo S Pro klar überlegen.

      Für überwiegend Hartboden und regelmäßiges Wischen würde ich Roborock wählen, während der Dreame bei kleinerem Budget und geringerem Wischanspruch vernünftiger ist.

      Roborock Qrevo S Pro vs Dreame L40 Ultra A: Mittelklasse gegen Komfortklasse

      Der Dreame L40 Ultra A ist interessant, wenn umfangreiche Automatik und ein stärker auf Kanten sowie Hindernisse ausgerichtetes Gesamtkonzept gesucht werden. Der Qrevo S Pro punktet dagegen mit einer sehr klaren Roborock-Bedienung, 18.500 Pa und einer leistungsfähigen Basisstation.

      Bei ähnlichem Preis würde ich den konkreten Grundriss entscheiden lassen: Roborock für unkomplizierte Flächen, Dreame für Haushalte mit höheren Anforderungen an Randarbeit und Automatik.

      Roborock Qrevo S Pro oder Dreame X50 Ultra Complete: Reicht die Mittelklasse?

      Der Dreame X50 Ultra Complete spielt bei Schwellen, Hindernisbehandlung und Premiumautomation in einer höheren Liga. In einem schwierigen Altbau oder einem sehr unordentlichen Familienhaushalt würde ich deshalb eher den Dreame wählen.

      Für normale Wohnungen ohne extreme Schwellen bietet der Qrevo S Pro jedoch wesentlich mehr Preis-Leistung, wenn mehrere hundert Euro gespart werden können.

      Roborock Qrevo S Pro vs Roborock Saros 10R: Wie viel High-End braucht man?

      Der Roborock Saros 10R ist flacher, technisch aufwendiger und bei komplexen Hindernissen sowie schwierigen Möbeln die stärkere Premiumlösung. Wer diese Spezialfähigkeiten nicht benötigt, bezahlt dafür jedoch einen erheblichen Aufpreis.

      Der Qrevo S Pro ist für normale Hartboden- und Teppichwohnungen die rationalere Wahl, wenn Vollservice wichtig ist, aber kein Flaggschiffpreis gezahlt werden soll.

      Roborock Qrevo S Pro oder ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI: Welche Wischlösung passt?

      Der ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI ist besonders interessant, wenn aktive Rand- und Wischtechnik im Vordergrund steht. Der Qrevo S Pro bietet dafür die ausgereifte Roborock-App, starke Saugleistung und eine hygienische Dockreinigung.

      Für Käufer, die bereits mit Roborock vertraut sind und ein ausgewogenes Gesamtpaket suchen, würde ich den Qrevo S Pro bevorzugen, sofern der ECOVACS nicht deutlich günstiger ist.

      Roborock Qrevo S Pro vs ECOVACS DEEBOT X9 PRO OMNI: Lohnt Premium-Wischen?

      Der ECOVACS DEEBOT X9 PRO OMNI richtet sich stärker an Käufer, die beim Wischen möglichst wenig Kompromisse akzeptieren und dafür mehr bezahlen. Der Qrevo S Pro ist weniger spektakulär, erledigt Saugen, rotierendes Wischen und Stationspflege aber zu einem deutlich vernünftigeren Preis.

      Wenn hartnäckige Flecken nicht täglich das Hauptproblem sind, würde ich das gesparte Geld nehmen und den Roborock wählen.

      Roborock Qrevo S Pro oder Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete: Mopps oder Walze?

      Der Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete setzt beim Wischen auf ein anderes, besonders intensives Walzenkonzept und ist für anspruchsvolle Hartbodenpflege interessanter. Der Qrevo S Pro arbeitet mit bewährten rotierenden Mopps und ist als ausgewogener Sauger und Wischer leichter einzuordnen.

      Wer vor allem klebrige Küchenverschmutzungen automatisieren möchte, sollte den Dreame prüfen; für gemischte Alltagsreinigung sehe ich beim Roborock das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

      Roborock Qrevo S Pro vs Roborock Q7 M5: Wie groß ist der Komfortsprung?

      Der Roborock Q7 M5 kostet erheblich weniger und ist eine starke Wahl, wenn Saugen die klare Priorität hat und Behälter sowie Wischtuch manuell gepflegt werden können. Der Qrevo S Pro rechtfertigt seinen Mehrpreis mit rotierenden, anhebbaren Mopps, automatischer Entleerung, Wasserbefüllung, Heißwäsche und Trocknung.

      Für reine Saugroutinen würde ich sparen, für tägliche kombinierte Bodenpflege ist der Qrevo S Pro dagegen das wesentlich vollständigere Gerät.

      Roborock Qrevo S Pro im Vergleich mit aktuellen Saugrobotern

      Externe Testberichte zum Roborock Qrevo S Pro

      Für den exakten Qrevo S Pro liegen inzwischen mehrere deutsche Fachtests vor. Das ist für die Bewertung hilfreich, weil nicht nur Herstellerangaben verfügbar sind. Gleichzeitig unterscheiden sich die Schwerpunkte der Portale, weshalb einzelne Noten nicht isoliert betrachtet werden sollten.

      Netzwelt: guter Sauger, passabler Wischer

      Netzwelt veröffentlichte im Mai 2026 einen ausführlichen Test und vergab die Note 2,9. Die Saugleistung wurde mit 2,3 und die Navigation mit 2,4 bewertet, während die Wischleistung mit 3,9 schwächer abschnitt. Besonders stark fiel die Bewertung der App aus. Das Portal sieht den Qrevo S Pro insgesamt als schnörkellosen Saug-Wischroboter mit Service-Station für die tägliche Reinigung.

      connect: gute Hartboden-Wischleistung, Schwächen an Kanten

      Connect testete das Modell ebenfalls im Mai 2026 und vergab das Urteil „gut“. Positiv hervorgehoben werden die Wischleistung auf Hartboden und die Heißwasser-Moppreinigung. Kritischer fällt die Einschätzung an Kanten und auf Teppichen aus. Genau diese Differenzierung halte ich für wichtig, weil sie zeigt, dass die starke Gesamttechnik nicht jede Reinigungsdisziplin automatisch dominiert.

      Mac Life: starke Vollreinigung und Matter

      Mac Life testete den Qrevo S Pro in einer Wohnung mit Parkett, Fliesen, Teppich und Tierhaaren. Der Bericht lobt die schnelle LiDAR-Kartierung, die automatisierte Vollreinigung und die Hartbodenaufnahme. Auch Tierhaare werden positiv eingeordnet. Zusätzlich spielt Matter eine wichtige Rolle, weil der Roboter dadurch für Apple-Haushalte interessanter wird.

      selbst ist der Mann und Testberichte.de

      Auch selbst ist der Mann veröffentlichte einen Alltagstest und hebt unter anderem Grundsauberkeit, Navigation und praktische Wischautomation hervor. Testberichte.de bündelt mehrere Fachmeinungen und kommt aktuell zu einer sehr guten Gesamteinordnung, nennt aber ebenfalls Verbesserungsbedarf bei kleinen Hindernissen. Die vorhandenen Tests zeichnen damit kein perfektes, aber ein insgesamt überzeugendes Mittelklassebild.

      Preis-Leistung im Roborock Qrevo S Pro Test

      Der Preis schwankt aktuell stark. Billiger.de zeigte Mitte August 2026 Angebote ab rund 439,99 Euro, während Idealo je nach Farbe und Set etwa 449,99 Euro bis deutlich über 530 Euro ausweist. Roborocks eigener deutscher Shop listet den Qrevo S Pro beziehungsweise entsprechende Set-Auswahl ebenfalls rabattiert um 449,99 Euro. Deshalb sollte niemand automatisch den ersten Preis um 590 Euro akzeptieren.

      Unter 450 Euro ist der Qrevo S Pro für mich ein sehr guter Kauf. In diesem Bereich bekommt man eine vollständige Station mit heißer Moppwäsche, Warmlufttrocknung, Auto-Empty und Wasserbefüllung sowie einen 18.500-Pa-Roboter mit LiDAR und Reactive Tech. Das ist ein starkes Funktionspaket.

      Zwischen 450 und 500 Euro bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Hier würde ich vor allem Qrevo S5V, QV 35A und rabattierte Dreame-Modelle gegenrechnen. Entscheidend ist, ob die 75-Grad-Dockreinigung und das modernere Gesamtpaket den Aufpreis wert sind.

      Zwischen 500 und 550 Euro wird die Entscheidung enger. Der Qrevo S Pro bleibt ein guter Roboter, aber aggressive Angebote höherer Modellreihen können interessanter werden. Ab ungefähr 550 Euro würde ich nicht spontan kaufen, sondern Premiumalternativen und aktuelle Aktionspreise prüfen.

      Fazit: Lohnt sich der Roborock Qrevo S Pro?

      Der Roborock Qrevo S Pro Test endet mit einer klaren Empfehlung, wenn der Preis stimmt. Unter 450 Euro würde ich ihn für Haushalte mit viel Hartboden, regelmäßigem Wischbedarf und Wunsch nach einer weitgehend selbstständigen Station kaufen. Bis 500 Euro bleibt das Paket attraktiv, weil die Kombination aus Saugen, rotierenden Mopps, Heißwäsche und Trocknung im Alltag tatsächlich Arbeit spart.

      Die größte Stärke ist die Ausgewogenheit. 18.500 Pa klingen spektakulär, wichtiger sind aber die gute Hartbodenleistung, die durchdachte App und eine Station, die die unangenehmen Pflegeaufgaben weitgehend übernimmt. Der Roboter muss nicht in jeder Einzeldisziplin Klassenbester sein, wenn das Gesamtpaket jeden Tag zuverlässig funktioniert.

      Die größte Schwäche liegt bei den Bereichen, in denen Roborock bewusst unterhalb der Flaggschiffe bleibt: Kantenreinigung und kleine Hindernisse sind nicht perfekt, und auf Teppich fallen externe Urteile zurückhaltender aus als auf Hartboden. Wer hohe Schwellen, viel Bodenchaos oder maximale Randtechnik hat, sollte teurere Alternativen prüfen.

      Für normale Wohnungen sehe ich darin aber gerade die Vernunft des Qrevo S Pro. Er bietet einen großen Teil des Komforts, den Käufer tatsächlich täglich nutzen, ohne für jede experimentelle Premiumfunktion zu bezahlen. Bei rund 440 bis 450 Euro gehört er deshalb zu den interessantesten Roborock-Angeboten seiner Klasse.

      Roborock Qrevo S Pro Fazit und aktuelles Amazon Angebot

      FAQ zum Roborock Qrevo S Pro Test

      Ist der Roborock Qrevo S Pro gut?

      Ja. Der Qrevo S Pro ist ein ausgewogener Saug-Wischroboter der gehobenen Mittelklasse, dessen größte Stärken 18.500 Pa HyperForce, rotierende anhebbare Mopps und die Multifunktionsstation sind. Externe Tests loben besonders Hartbodenreinigung, App und Komfort. Kritisch sind Kanten, Teppichleistung in manchen Tests und die Reactive-Tech-Hinderniserkennung, die nicht auf Flaggschiffniveau arbeitet.

      Wie viel Saugkraft hat der Roborock Qrevo S Pro?

      Roborock nennt maximal 18.500 Pa HyperForce-Saugkraft. Das ist ein interner Hersteller-Maximalwert und darf nicht mit einer unabhängigen Schmutzaufnahmequote verwechselt werden. Im Alltag ist wichtiger, wie Bürste, Navigation und Saugstufe zusammenspielen. Externe Tests bestätigen eine gute Saugleistung, wobei Hartboden überzeugender ausfällt als manche anspruchsvolle Teppichsituation.

      Wie gut wischt der Qrevo S Pro?

      Er nutzt zwei rotierende Mopps mit bis zu 200 Umdrehungen pro Minute und 30 Wasserflussstufen. Das ist deutlich wirksamer als ein passiv mitgezogenes Tuch. Connect lobt die Wischleistung auf Hartboden, während Netzwelt sie eher als passabel einordnet. Für normale Flecken und tägliche Pflege ist das System gut; perfekte Randarbeit ist nicht seine stärkste Disziplin.

      Wie heiß wäscht die Station die Mopps?

      Roborock nennt bis zu 75 °C Hochtemperatur-Selbstreinigung. Wichtig ist die genaue Herstellererklärung: Die 75 °C beziehen sich auf die Temperatur am internen Heizungsausgang und nicht zwingend auf die tatsächliche Temperatur des Mopps. Die heiße Reinigung soll insbesondere Fettablagerungen reduzieren und die Stationshygiene verbessern.

      Trocknet die Station die Mopps?

      Ja. Nach der Reinigung werden die Mopps mit Warmluft getrocknet. Roborock nennt dabei bis zu 45 °C Lufttemperatur rund um den Mopp unter definierten Testbedingungen und ungefähr 45 dB für den Trocknungsvorgang. Der praktische Vorteil ist weniger Restfeuchte, wodurch Gerüche und dauerhaft nasse Mopps reduziert werden.

      Entleert sich der Qrevo S Pro automatisch?

      Ja. Die Multifunktionsstation saugt den Staub aus dem internen Roboterbehälter in einen Staubbeutel. Roborock spricht von bis zu 65 Tagen ohne manuelle Entleerung; die tatsächliche Dauer hängt stark von Wohnfläche, Schmutzmenge und Tierhaaren ab. Zusätzlich füllt die Station den Wassertank des Roboters automatisch nach.

      Wie hoch hebt der Qrevo S Pro seine Mopps an?

      Roborock gibt bis zu 10 Millimeter Moppanhebung an. Sobald Teppich erkannt wird, können die Mopps angehoben werden, damit der Flor möglichst trocken bleibt. Bei sehr hohem oder langflorigem Teppich reichen zehn Millimeter nicht immer aus. Solche Teppiche würde ich in der App gezielt meiden oder separat reinigen lassen.

      Hat der Qrevo S Pro eine Hinderniserkennung?

      Ja. Reactive Tech nutzt strukturiertes Licht, um Gegenstände zu erkennen und zu umfahren. Das ist besser als reine Stoßsensorik, erreicht aber nicht zwingend die Objekterkennung teurer Flaggschiffe. Externe Tests sehen hier Verbesserungsbedarf bei kleinen Gegenständen. Kabel, Socken und sehr flache Objekte würde ich deshalb weiterhin nicht absichtlich liegen lassen.

      Hat der Roborock Qrevo S Pro LiDAR?

      Ja. Die Navigation basiert auf Laserkartierung, wodurch Räume schnell erfasst und systematisch gereinigt werden können. In der Roborock-App lassen sich Räume, Sperrzonen, Routinen und Teppichstrategien verwalten. Gerade in größeren Wohnungen ist diese planvolle Navigation ein wesentlicher Vorteil gegenüber einfachen Robotern ohne gespeicherte Karte.

      Wie hoch ist der Roborock Qrevo S Pro?

      Der Roboter misst laut Roborock 350 × 353 × 96,5 Millimeter und ist damit 9,65 Zentimeter hoch. Für einen klassischen LiDAR-Roboter ist das ordentlich kompakt. Unter Möbeln würde ich trotzdem mindestens einige Millimeter Reserve einplanen, statt eine exakt 9,65 Zentimeter hohe Öffnung als sicher befahrbar anzusehen.

      Wie groß ist die Station?

      Roborock nennt 340 × 487 × 519 Millimeter. Damit ist die Station deutlich größer als eine einfache Ladestation, bleibt für eine Vollservice-Lösung aber relativ klar proportioniert. Vor dem Kauf sollte ein fester Platz mit Zugang zu Frisch- und Schmutzwassertank eingeplant werden. Unter sehr niedrige Sideboards passt die Station natürlich nicht.

      Wie lange hält der Akku?

      Je nach Datenquelle werden für den Qrevo S Pro bis zu 180 beziehungsweise 240 Minuten genannt. Solche Abweichungen können aus Testbedingungen, Modi oder regionalen Angaben entstehen. Deshalb würde ich keine einzelne Maximalzahl als garantierte Praxislaufzeit behandeln. Für typische Wohnungen ist die Ausdauer in Verbindung mit automatischem Nachladen ausreichend.

      Ist der Qrevo S Pro für Tierhaare geeignet?

      Ja. Die hohe Saugleistung und die Seitenbürste mit Verhedderungsschutz sind für Haare hilfreich. Mac Life berichtet im Praxistest von guten Ergebnissen mit Tierhaaren. Die zentrale Gummiwalze muss trotzdem kontrolliert werden, denn kein Anti-Tangle-System macht Räder, Achsen und Bürsten vollständig wartungsfrei.

      Wie gut ist der Qrevo S Pro auf Teppich?

      Er kann Teppiche erkennen, die Mopps bis zu zehn Millimeter anheben und die Saugstrategie anpassen. Trotzdem zeigen externe Tests, dass die Teppichleistung nicht in jeder Situation zu den absoluten Stärken gehört. Bei niedrigem und mittlerem Flor ist das Konzept überzeugend; bei sehr hohem Flor oder langen Fransen würde ich gezielte App-Einstellungen nutzen.

      Wie gut reinigt der Qrevo S Pro Kanten?

      Ordentlich, aber nicht klassenführend. Connect nennt Kanten ausdrücklich als Schwäche, und auch andere Tests sehen dort Verbesserungspotenzial. Der Roboter besitzt keine ausfahrbare Premium-Seitenbürste wie manche teureren Modelle. Entlang gerader Wände ist die Reinigung brauchbar, in tiefen 90-Grad-Ecken kann Restschmutz liegen bleiben.

      Unterstützt der Qrevo S Pro Matter?

      Roborock bewirbt Matter-Unterstützung für das Modell. Der Hersteller weist darauf hin, dass die Funktion per OTA-Update bereitgestellt werden kann beziehungsweise vom Softwarestand abhängt. Für Apple-Home-Nutzer ist das interessant, weil Mac Life Matter als einen der relevanten Fortschritte des Modells hervorhebt. Vor dem Kauf sollte die aktuelle Firmware-Unterstützung geprüft werden.

      Welche Sprachsteuerung unterstützt der Qrevo S Pro?

      Roborock nennt Kompatibilität mit Alexa, Siri und Google Home. Zusätzlich spielt Matter für die Einbindung in moderne Smart-Home-Umgebungen eine Rolle. Die eigentliche Detailsteuerung bleibt in der Roborock-App am umfangreichsten, weil dort Räume, Wasserfluss, Teppichstrategie, Routinen und weitere Reinigungsparameter verwaltet werden.

      Was ist Roborock SmartPlan 2.0?

      SmartPlan 2.0 soll Reinigungsparameter automatisch an Raumtypen, Bodenmaterialien und Gewohnheiten anpassen. Das Ziel ist, nicht für jeden Raum manuell dieselbe Saug- und Wischstufe festlegen zu müssen. Wer lieber volle Kontrolle behält, kann weiterhin eigene Routinen und Einstellungen in der App definieren.

      Wie laut ist der Roborock Qrevo S Pro?

      Roborock nennt unter internen Bedingungen weniger als 55 dB im Nur-Wischen-Modus und weniger als 60 dB beim leisen Saugen. Preisvergleichsdaten führen ungefähr 64 dB als Betriebsgeräusch. Das zeigt, wie stark der Wert vom Modus abhängt. Die Absaugung an der Station ist kurzzeitig deutlich hörbarer als normales Reinigen.

      Wie viel sollte der Roborock Qrevo S Pro kosten?

      Aktuelle deutsche Angebote liegen im August 2026 ungefähr bei 440 bis 450 Euro für besonders günstige Varianten und Aktionen, während reguläre Einzelangebote auch um 530 bis 590 Euro liegen. Unter 450 Euro ist er sehr stark, bis etwa 500 Euro gut. Ab ungefähr 550 Euro würde ich Alternativen und höher ausgestattete Modelle besonders genau vergleichen.

      Roborock Qrevo S Pro oder Qrevo S5V?

      Der Qrevo S Pro ist mit 18.500 Pa, 75-Grad-Moppwäsche und aktuellen Smart-Home-Funktionen das modernere Gesamtpaket. Der Qrevo S5V kann trotzdem die bessere Kaufentscheidung sein, wenn er deutlich günstiger angeboten wird. Bei weniger als etwa 80 bis 100 Euro Preisabstand würde ich eher zum Qrevo S Pro greifen.

      Für wen lohnt sich der Qrevo S Pro?

      Für Haushalte mit viel Hartboden, regelmäßiger Wischroutine und dem Wunsch nach einer Station, die Staubentleerung, Wasserbefüllung, Moppwäsche und Trocknung übernimmt. Auch Tierhaare passen gut zum Konzept. Besonders attraktiv ist er um 450 Euro, weil dann ein großer Teil des Premiumkomforts ohne Flaggschiffpreis verfügbar wird.

      Für wen lohnt sich der Qrevo S Pro nicht?

      Weniger passend ist er für Käufer, die eine extrem starke Kleinteilerkennung, perfekte Eckenreinigung oder besondere Fähigkeiten an hohen Schwellen erwarten. Wer fast ausschließlich saugt, kann mit einem viel günstigeren Q7 M5 oder einem Modell mit einfacher Absaugstation Geld sparen. Auch bei Preisen deutlich über 550 Euro sollte die Premiumkonkurrenz geprüft werden.

      Autor und Testgrundlage

      Testberichte aus Berlin

      Beim Qrevo S Pro stehen Saugleistung, Wischsystem, Moppanhebung, Stationspflege, Navigation, Hinderniserkennung, Teppichverhalten und aktueller Marktpreis im Mittelpunkt. Herstellerwerte wie 18.500 Pa oder 75 °C werden nicht als eigene Messungen dargestellt und bei der Temperatur genau so eingeordnet, wie Roborock sie technisch definiert.

      Die vorhandenen unabhängigen Tests sind besonders hilfreich, weil sie unterschiedliche Stärken sichtbar machen. Hartboden, App und Automatisierung schneiden häufig gut ab, während Kanten, Teppich und kleine Hindernisse kritischer beurteilt werden. Dadurch lässt sich das Modell realistisch bewerten, ohne aus einer starken Spezifikation automatisch eine perfekte Gesamtnote abzuleiten.

      André aus Berlin

      Mich überzeugt am Qrevo S Pro, dass die wichtigsten Komfortfunktionen nicht nur auf dem Datenblatt stehen. Automatisches Entleeren, Wasser nachfüllen, Mopps heiß reinigen und anschließend trocknen sind genau die Dinge, die darüber entscheiden, ob ein Saug-Wischroboter nach einigen Monaten noch regelmäßig genutzt wird.

      Kritisch sehe ich die großen Preisunterschiede. Für rund 440 bis 450 Euro ist der Roborock Qrevo S Pro sehr stark, bei knapp 600 Euro würde ich ihn nicht einfach bestellen. Wer Preise vergleicht und keine Flaggschiff-Hinderniserkennung braucht, bekommt hier aber einen sehr ausgewogenen Saug-Wischroboter mit überzeugendem Alltagskomfort.

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