Roborock Q7 M5 Test
Roborock Q7 M5 Test: Lohnt sich der Saugroboter?
Aktualisiert am 21. August 2026
Unser Testurteil: 8,7/10
Der Roborock Q7 M5 ist ein günstiger Saug- und Wischroboter, der seine Prioritäten ungewöhnlich klar setzt: 10.000 Pa HyperForce-Saugkraft, ein duales Anti-Verhedderungssystem und präzise LiDAR-Navigation stehen einer sehr einfachen Wischfunktion und einer reinen Ladestation gegenüber. Das macht ihn nicht zum Mini-Qrevo, sondern zu einem klassischen Roborock für Käufer, die vor allem sauber saugen lassen wollen und Behälter sowie Wischtuch selbst pflegen können.
Im Roborock Q7 M5 Test überzeugt vor allem das Verhältnis aus Preis und tatsächlicher Reinigungsleistung. Roborock Deutschland bietet das Modell aktuell für rund 149,97 Euro an, und deutsche Preisvergleiche liegen praktisch auf demselben Niveau. Unter 160 Euro ist das für mich ein sehr guter Kauf, zwischen 160 und 190 Euro weiterhin attraktiv; ab etwa 200 Euro würde ich genauer auf Q10 S5, Q10 X5, Q7 M5+ oder andere Modelle mit besserem Wischen beziehungsweise automatischer Entleerung schauen.
Die größten Stärken sind nicht nur Datenblattwerte. RTINGS bescheinigt dem Q7 M5 eine ausgezeichnete Hartbodenaufnahme, solide Teppichleistung und gute Tierhaaraufnahme, während Vacuum Wars besonders Saug- und Teppichleistung hervorhebt. TechRadar bewertet das Modell ebenfalls als starken Budgetroboter. Genau deshalb passt er gut zu Hartboden, einzelnen Teppichen, Tierhaaren und langen Haaren.
Die Schwächen sind ebenso konkret. Das Wischtuch schrubbt nicht aktiv, die Station entleert keinen Staub und reinigt keinen Mopp, und eine echte kamerabasierte Objekterkennung fehlt. Kabel, Socken, Spielzeug und Teppichfransen können deshalb zum Problem werden. Wer möglichst wenig vor dem Start aufräumen und möglichst wenig nach der Reinigung anfassen möchte, sollte mehr investieren.
Unsere Bewertung im Roborock Q7 M5 Test
- Saugleistung: 9,2/10 – 10.000 Pa und starke unabhängige Saugergebnisse.
- Hartboden: 9,4/10 – eine der überzeugendsten Disziplinen des Q7 M5.
- Teppich: 8,7/10 – gute Aufnahme, aber Teppichmanagement nicht auf Premiumniveau.
- Tierhaare: 9,0/10 – unabhängige Tests bestätigen gute Haaraufnahme.
- Lange Haare: 8,8/10 – Dual Anti-Tangle reduziert Wartungsaufwand.
- Wischen: 6,9/10 – drei Wasserstufen, aber nur statisches Pad.
- Kanten: 7,9/10 – ordentlich, jedoch keine ausfahrbare Seitenbürste.
- Navigation: 9,2/10 – LiDAR und Mehrkartenfunktion sind starke Budgetmerkmale.
- Hindernisvermeidung: 6,3/10 – hier liegt eine der deutlichsten Schwächen.
- Schwellen: 8,5/10 – ungefähr 20 mm und gute mechanische Beweglichkeit.
- App: 9,3/10 – ausgereifte Karten- und Raumsteuerung.
- Stationskomfort: 5,5/10 – normale Ladestation, keine Automatik.
- Preis-Leistung: 9,7/10 um 150 Euro – zu diesem Preis besonders überzeugend.
Pro und Contra beim Roborock Q7 M5
Vorteile
- 10.000 Pa HyperForce-Saugkraft
- Sehr starke Hartbodenaufnahme in unabhängigen Tests
- Gute Teppichleistung für die günstige Klasse
- Gute Tierhaaraufnahme
- Dual Anti-Tangle mit JawScrapers-Hauptbürste
- Anti-Tangle-Seitenbürste
- Präzise LiDAR-Navigation
- Mehrstufige Kartierung für mehrere Etagen
- Drei Wasserflussstufen beim Wischen
- Auto-Boost-Funktion für Teppich
- Ausgereifte Roborock-App
- Kompakte Ladestation statt riesigem Dock
- Ungefähr 20 mm Hindernisüberwindung
- Aktuell sehr niedriger deutscher Straßenpreis
Nachteile
- Keine automatische Staubentleerung beim normalen Q7 M5
- Keine automatische Moppwäsche
- Keine automatische Wasserbefüllung
- Statisches Wischtuch ohne aktive Schrubbbewegung
- Keine automatische Moppanhebung
- Keine kamerabasierte Objekterkennung
- Kabel, Socken und Kleinteile können Probleme verursachen
- Teppichfransen sind nicht ideal
- Rand- und Eckenreinigung nicht auf Premiumniveau
- Staubbehälter muss manuell geleert werden
- Wischtuch muss manuell gereinigt werden
- Q7 M5, Q7 M5+ und Set-Angebote dürfen beim Preis nicht verwechselt werden
Die wichtigsten Alternativen zum Roborock Q7 M5 im Kurzvergleich
- Roborock QV 35A: deutlich mehr Wisch- und Stationskomfort.
- Roborock Qrevo S5V: besser für weitgehend automatische Bodenpflege.
- Dreame D20 Pro Plus: starke Budgetalternative mit Absaugstation.
- Dreame L40 Ultra A: höhere Klasse mit rotierenden Mopps und Vollstation.
- VONKO S6 Pro: Alternative, wenn der Preis deutlich niedriger liegt.
- Roborock Saros 10R: Premiumwahl für schwierige Hindernisse und niedrige Möbel.
- ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI: aufwendigere Wischtechnik.
- Dreame X50 Ultra Complete: besser bei Schwellen und Vollautomatik.
- ECOVACS DEEBOT X9 PRO OMNI: High-End-Alternative für häufiges Wischen.
- Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete: besonders interessant für intensive Hartbodenpflege.
Technische Daten im Roborock Q7 M5 Test
- Produkttyp: Saug- und Wischroboter
- Saugkraft: bis 10.000 Pa HyperForce
- Hauptbürste: JawScrapers Anti-Tangle
- Seitenbürste: Anti-Tangle-Ausführung
- Wischsystem: statisches Wischtuch
- Wasserfluss: 3 Stufen
- Navigation: PreciSense/LiDAR
- Mehrstufige Kartierung: ja
- Teppichfunktion: Auto-Boost beim Saugen
- Objekterkennung: keine kamerabasierte Echtzeit-Erkennung
- Hindernisüberwindung: ungefähr 20 mm
- Staubbehälter: ungefähr 400 ml
- Wassertank: ungefähr 270 ml
- Akku: regionale Angaben etwa 3.200 bis 3.600 mAh
- Laufzeit: häufig mit bis zu 150 Minuten angegeben
- Abmessungen: etwa 32,5 cm Durchmesser und 9,9 cm Höhe
- App: Roborock
- Dock beim Q7 M5: Ladestation ohne Auto-Empty
- Q7 M5+: separate Variante mit selbstentleerender Station
- Farben: Schwarz und Weiß
Saugleistung: Wie gut sind 10.000 Pa wirklich?
Im Roborock Q7 M5 Test ist die Saugleistung mehr als ein Marketingargument, weil unabhängige Prüfungen die gute Grundreinigung bestätigen. 10.000 Pa HyperForce sind zwar nur der maximale Herstellerwert, doch RTINGS bewertet die Aufnahme auf Hartboden als ausgezeichnet. Vacuum Wars berichtet ebenfalls von besonders starker Saug- und Teppichleistung. Damit gehört der Q7 M5 zu den Budgetrobotern, bei denen Datenblatt und reale Tendenz erfreulich gut zusammenpassen.
Wie gut saugt der Roborock Q7 M5 auf Hartboden?
Auf Fliesen, Laminat, Vinyl und versiegeltem Parkett ist das Gerät besonders überzeugend. RTINGS beobachtete, dass große Partikel vollständig und der Großteil kleiner Verschmutzungen aufgenommen wurden. Für Krümel unter dem Esstisch, Sand im Flur, Haare im Bad oder Katzenstreu vor der Toilette sind das genau die relevanten Alltagssituationen.
Ich würde trotzdem nicht jeden Raum dauerhaft mit maximaler Leistung reinigen. Küche und Flur dürfen kräftiger laufen, während Schlafzimmer und wenig genutzte Bereiche mit einer moderateren Einstellung auskommen. Eine gute Karte und Raumsteuerung bringen im Alltag häufig mehr als permanent die höchste Saugstufe.
Wie sieht es mit Fugen und feinem Staub aus?
Roborock bewirbt die 10.000 Pa ausdrücklich auch für Schmutz aus Fugen. Hoher Unterdruck kann dort helfen, wenn Partikel nicht direkt von der Bürste erreicht werden. Tiefe, unregelmäßige Fugen bleiben dennoch schwieriger als glatte Flächen.
Für feinen Staub ist die Kombination aus Bürste und regelmäßigen Fahrten entscheidend. Ein Roboter hat den Vorteil, häufiger reinigen zu können als ein klassischer Staubsauger. Dadurch muss nicht jeder einzelne Zyklus eine stark verschmutzte Fläche in einen Neuzustand versetzen.
Teppichreinigung: Eine überraschend starke Budgetdisziplin
Der Q7 M5 ist kein reiner Hartbodenroboter. RTINGS berichtet von ordentlicher Aufnahme sowohl auf niedrigem als auch auf höherem Flor, und TechRadar lobt die Teppichreinigung ebenfalls. Vacuum Wars sah die Teppichleistung sogar als eine der Stärken. Für einen Roboter um 150 Euro ist das ein wichtiger Pluspunkt.
Wie gut eignet sich der Q7 M5 für niedrige Teppiche?
Sehr gut, wenn der Teppich frei von langen Fransen und herumliegenden Kabeln ist. Auto-Boost erhöht die Leistung für Teppichbereiche, und die Hauptbürste arbeitet Schmutz aus den Fasern. Gerade Haare profitieren davon, dass nicht nur über die Oberfläche gefahren wird.
Bei sehr feinem Staub in dichtem Flor bleibt ein leistungsstarker Hand- oder Bodenstaubsauger für gelegentliche Tiefenreinigung sinnvoll. Der Roboter ist vor allem dafür stark, den Teppich zwischen solchen Grundreinigungen kontinuierlich sauber zu halten.
Was ist bei Teppicherkennung zu beachten?
Hier ist die Dokumentation nicht völlig einheitlich. Roborock nennt Auto-Boost auf Teppich, während RTINGS beim getesteten Gerät darauf hinweist, dass Teppichbereiche für bestimmte Funktionen manuell in der App markiert werden mussten. Ich würde deshalb nach der ersten Kartierung kontrollieren, ob die eigenen Teppiche korrekt behandelt werden.
Fürs Wischen ist das besonders wichtig, weil der Q7 M5 keine automatische Moppanhebung besitzt. Empfindliche Teppiche sollten nicht darauf angewiesen sein, dass ein nasses statisches Pad zuverlässig Abstand hält. Eine saubere Kartenkonfiguration ist hier die sicherere Lösung.
Dual Anti-Tangle: Wie gut ist der Q7 M5 bei Haaren?
Das duale Anti-Verhedderungssystem kombiniert die JawScrapers-Hauptbürste mit einer angepassten Seitenbürste. Roborock verspricht dadurch weniger Haarwickel und geringeren Wartungsaufwand. Im Roborock Q7 M5 Test ist das besonders relevant, weil starke Saugkraft allein bei langen Haaren wenig nützt, wenn die Bürste ständig manuell freigeschnitten werden muss.
Ist der Roborock Q7 M5 für lange Haare geeignet?
Grundsätzlich ja. Das System ist genau für dieses Problem entwickelt worden. Gleichzeitig zeigen einzelne externe Tests, dass sich unter realen Bedingungen weiterhin Haare um die Walze wickeln können. Anti-Tangle bedeutet also weniger Verheddern und nicht garantiert null Haare an jedem Bauteil.
Ich würde Bürstenenden, Achsen und Räder regelmäßig kontrollieren. Das dauert nur wenige Minuten und verhindert, dass lange Strähnen unbemerkt Widerstand erzeugen. Gegenüber einer einfachen Bürstenkonstruktion bleibt das Konzept trotzdem ein Pluspunkt.
Wie gut ist der Q7 M5 für Haustiere?
Bei der reinen Haaraufnahme sehr gut für den Preis. RTINGS berichtet, dass der Großteil der Tierhaare aus Teppich in einem Durchgang aufgenommen wurde. Häufige tägliche Fahrten sind sinnvoll, weil Fell dann gar nicht erst in großen Mengen auf Boden und Teppich liegen bleibt.
Die Einschränkung liegt nicht bei den Haaren, sondern bei Haustierchaos. Spielzeug, Leinen und vor allem Tierunfälle sollte der Q7 M5 nicht eigenständig umfahren müssen. Wer einen Hund oder eine Katze hat, die gelegentlich etwas auf dem Boden hinterlässt, sollte vor unbeaufsichtigten Fahrten kontrollieren.
Wischleistung: Reicht das statische Pad?
Das Wischsystem ist bewusst einfach. Der Roboter zieht ein feuchtes Tuch über den Boden und erlaubt drei Wasserflussstufen. Es gibt keine rotierenden Mopps, keine VibraRise-Schrubbbewegung und keine Walze. Damit ist die Funktion eher eine Ergänzung zum Saugen als ein Ersatz für intensives Bodenwischen.
Wie gut wischt der Roborock Q7 M5?
Für leichten Staubfilm und frische Fußspuren ist die Funktion brauchbar. RTINGS bezeichnet die Fleckenentfernung für ein statisches Pad als ordentlich, während andere Tests die Wischleistung klar als Basisfunktion einordnen. Diese beiden Aussagen widersprechen sich nicht: Für die Bauart ist das Ergebnis akzeptabel, gegen aktive Wischsysteme bleibt es deutlich zurück.
Eingetrocknete Soße, klebrige Getränkereste oder alte Küchenflecken würde ich nicht als realistische Ein-Durchgang-Aufgabe betrachten. Hier fehlt mechanischer Druck beziehungsweise aktive Bewegung. Wer häufig solche Verschmutzungen hat, sollte mehr Geld in das Wischsystem investieren.
Welche Wasserstufe ist sinnvoll?
Auf robusten Fliesen kann mehr Wasser sinnvoll sein, während ich auf versiegeltem Parkett konservativer einstellen würde. Drei Stufen ermöglichen zumindest eine Anpassung an den Boden. Bei empfindlichen Holzoberflächen gelten immer die Pflegevorgaben des Bodenherstellers.
Nach dem Wischen sollte das Tuch nicht feucht am Roboter bleiben. Da keine Reinigungsstation vorhanden ist, muss es abgenommen, ausgewaschen und getrocknet werden. Genau diese Handarbeit unterscheidet den Q7 M5 von deutlich teureren Vollautomaten.
Navigation: LiDAR ist die große Komfortstärke
Beim Roborock Q7 M5 Test ist die präzise Kartierung einer der wichtigsten Gründe, warum sich das günstige Modell im Alltag nicht wie ein einfacher Zufallsroboter anfühlt.
Präzise LiDAR-Navigation ist in dieser Preisklasse ein starkes Argument. Der Roboter erstellt eine Karte, erkennt Räume und kann systematisch reinigen. Mehrstufige Kartierung ermöglicht außerdem die Nutzung in Wohnungen oder Häusern mit mehreren Etagen.
Wie gut funktioniert die Navigation des Roborock Q7 M5?
Bei Wänden, Möbeln und normalen Raumstrukturen gut. TechRadar lobt die Navigation, und die Roborock-Plattform ist für umfangreiche Kartenfunktionen bekannt. Der Q7 M5 fährt dadurch nicht planlos durch die Wohnung, sondern kann Räume strukturiert abarbeiten.
In der App lassen sich gezielte Räume oder Zonen reinigen. Das ist praktisch, wenn nach dem Frühstück nur Küche und Essbereich voller Krümel sind. Statt die gesamte Wohnung zu starten, kann genau der verschmutzte Bereich ausgewählt werden.
Kann der Q7 M5 mehrere Etagen speichern?
Ja, Roborock nennt mehrstufige Kartierung ausdrücklich als Funktion. Der Roboter kann auf einer anderen Ebene eingesetzt werden, obwohl dort keine Ladestation steht. Zur Basis zurückkehren und laden kann er natürlich nur auf der Etage, auf der das Dock tatsächlich steht.
Für ein zweistöckiges Haus ist das trotzdem nützlich. Man muss den Roboter zwar tragen, aber nicht jedes Mal eine neue Karte erstellen. Räume und Sperrzonen können passend zur jeweiligen Etage verwaltet werden.
Hindernisse: Hier zeigt sich der günstige Preis
Im Roborock Q7 M5 Test ist die fehlende fortgeschrittene Objekterkennung die deutlichste Alltagsschwäche. LiDAR kartiert Räume sehr gut, erkennt aber nicht automatisch jedes kleine Objekt als etwas, das intelligent umfahren werden sollte. RTINGS kritisiert genau diesen Punkt deutlich.
Wie gut erkennt der Q7 M5 Kabel und Socken?
Nicht zuverlässig genug für einen ungeprüften Start. Dünne Ladekabel, Socken, Spielzeug und Teppichfransen können den Roboter stören oder sich in beweglichen Teilen verfangen. Vor einer längeren unbeaufsichtigten Reinigung würde ich deshalb kurz über den Boden gehen.
Das ist bei einem Budgetgerät kein ungewöhnlicher Kompromiss. Entscheidend ist, ob er zum eigenen Haushalt passt. Wer ohnehin ordentlich aufgeräumte Böden hat, verliert wenig Komfort; in einem Kinderzimmer mit ständig wechselndem Kleinteilchaos sieht das anders aus.
Ist der Q7 M5 für Haustiere mit möglichen Unfällen geeignet?
Nur mit Vorsicht. RTINGS weist ausdrücklich darauf hin, dass Tierhinterlassenschaften nicht zuverlässig erkannt werden. Ein Saugroboter sollte darüber keinesfalls fahren. Wer dieses Risiko im Haushalt hat, sollte entweder vor jedem Start kontrollieren oder ein Modell mit leistungsfähiger Objekterkennung wählen.
Das ist für mich ein legitimer Grund, deutlich mehr Geld auszugeben. Eine Premiumkamera ist nicht automatisch nötig, aber in genau diesem Szenario kann gute Hinderniserkennung einen echten Schaden verhindern.
Schwellen, Möbel und Bauhöhe
Der Q7 M5 ist ungefähr 9,9 Zentimeter hoch und damit kompakt genug für viele Sofas, Betten und Sideboards. Der LiDAR-Turm bleibt der höchste Punkt. Bei Möbeln mit exakt zehn Zentimetern Bodenfreiheit würde ich nicht darauf vertrauen, dass jeder Untergrund genügend Reserve bietet.
Wie hohe Türschwellen schafft der Roborock Q7 M5?
Produktdaten nennen ungefähr 20 Millimeter. TechRadar hebt die federnde Konstruktion und die überraschend gute Schwellenbeweglichkeit hervor. Das ist hilfreich bei normalen Übergangsleisten und kleineren Niveauunterschieden.
Ein Altbau bleibt ein Sonderfall. Eine steile Holzkante kann schwieriger sein als ein sanft ansteigendes Profil gleicher Höhe. Wer zwei Zentimeter oder mehr misst, sollte Form und Höhe gemeinsam beurteilen und nicht nur die nominelle Herstellergrenze betrachten.
Wie gut kommt er unter Möbel?
Mit rund 9,9 Zentimetern ist er nicht ultraflach, passt aber unter viele typische Möbel. Unter einem Bett mit zwölf Zentimetern Luft ist die Situation entspannt. Bei knapp zehn Zentimetern würde ich mindestens einige Millimeter Sicherheitsreserve verlangen.
Der Vorteil eines Roboters entsteht gerade unter Flächen, die man mit einem normalen Staubsauger selten erreicht. Deshalb lohnt es sich, Sofa und Bett vor dem Kauf einmal zu messen. Diese einfache Prüfung ist aussagekräftiger als jede allgemeine Aussage zur Möbelgängigkeit.
App, Karten und Reinigungsroutinen
Die Roborock-App ist für den Q7 M5 besonders wichtig, weil sie die einfache Hardware deutlich flexibler macht. Räume können benannt, getrennt und gezielt gereinigt werden. Zeitpläne und Sperrzonen ermöglichen Routinen, die zum Grundriss passen.
Welche Einstellungen würde ich zuerst vornehmen?
Nach der ersten Karte würde ich Raumgrenzen, Teppiche und problematische Bereiche kontrollieren. Küche und Flur bekommen eine stärkere Saugroutine, Schlafzimmer eine ruhigere. Bereiche mit Kabelsammlungen oder empfindlichen Gegenständen lassen sich aussparen.
Bei mehreren Etagen lohnt es sich, die Karten sauber zu benennen. So wird aus dem günstigen Roboter ein planbares Reinigungssystem. Die App kann fehlende Premiumsensorik nicht ersetzen, aber sie hilft, bekannte Problemzonen dauerhaft zu umgehen.
Wie oft sollte der Q7 M5 fahren?
Bei Haustieren oder Kindern würde ich stark belastete Bereiche täglich reinigen lassen. In einem ruhigen Haushalt reichen oft mehrere Fahrten pro Woche. Häufige kurze Reinigung verhindert, dass große Schmutzmengen entstehen.
Das passt besonders gut zu einem Roboter ohne Absaugstation, weil der Behälter bei regelmäßigen kleinen Mengen weniger schnell überfüllt. Trotzdem sollte man ihn kontrollieren. Wer tägliches manuelles Entleeren vermeiden möchte, sollte die Plus-Variante prüfen.
Q7 M5 oder Q7 M5+: Welche Version ist richtig?
Der normale Q7 M5 und der Q7 M5+ werden leicht verwechselt. Der entscheidende Unterschied ist die Station: Der Q7 M5 besitzt eine einfache Ladestation, der Q7 M5+ eine selbstentleerende Dockingstation. RTINGS bestätigt bei seinem Variantenvergleich, dass die Plus-Version die Auto-Empty-Funktion ergänzt, während die eigentliche Roboterfunktion gleich bleibt.
Lohnt sich die Plus-Version?
Bei vielen Tierhaaren, großer Wohnfläche oder täglicher Reinigung kann sie sinnvoll sein. Der Roboter entleert seinen Staubbehälter automatisch, sodass deutlich weniger Handarbeit anfällt. Wer empfindlich auf Staub reagiert, profitiert ebenfalls vom selteneren Öffnen des internen Behälters.
Bei einer kleinen Wohnung und einem großen Preisabstand würde ich den normalen Q7 M5 nehmen. Einen ungefähr 400-ml-Behälter selbst zu leeren dauert wenig. Für rund 150 Euro ist gerade die Reduktion auf die wichtigsten Funktionen Teil des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses.
Alltag in Küche, Flur und Wohnzimmer
Der Roborock Q7 M5 Test wird besonders greifbar, wenn man typische Räume getrennt betrachtet. Küche und Flur profitieren stark von der Saugleistung, während das Wohnzimmer die Teppich- und Hindernisfähigkeiten fordert. Das Wischen ist auf allen Hartböden eher Pflege als Grundreinigung.
Wie sinnvoll ist der Q7 M5 in der Küche?
Krümel, Haare und trockener Schmutz sind ideale Aufgaben. Ich würde den Bereich unter dem Esstisch nach Mahlzeiten gezielt reinigen lassen. Leichte Fußspuren kann das Wischtuch mitnehmen, bei eingetrockneten Flecken sollte man die Grenzen des statischen Pads akzeptieren.
Gerade hier zeigt sich, warum ein günstiger Roboter trotzdem viel Zeit sparen kann. Er muss keine perfekte Küchenmaschine sein, wenn er jeden Tag einen großen Teil des losen Schmutzes entfernt und die manuelle Grundreinigung seltener nötig macht.
Wie passt er in den Flur?
Sehr gut, solange keine problematischen hohen Schwellen vorhanden sind. Sand und kleine Steinchen sollten früh aufgenommen werden, bevor sie durch die Wohnung getragen werden. Eine stärkere Saugstufe nur für den Eingangsbereich ist sinnvoll.
Nassen Straßenschmutz oder größere Pfützen würde ich vorher manuell entfernen. Ein Saug-Wischroboter ist kein Nasssauger. Automatisierte Unterhaltsreinigung funktioniert am besten auf einem Boden, der grundsätzlich befahrbar bleibt.
Was ist im Wohnzimmer wichtig?
Teppich, Kabel und niedrige Möbel entscheiden hier über den Komfort. Die Saugleistung ist stark genug für typische Teppiche, die fehlende Kleinteilerkennung verlangt aber etwas Ordnung. Ladegeräte und lose Kabel würde ich nicht dauerhaft auf dem Boden lassen.
Unter Sofa und Sideboard kann der Q7 M5 Bereiche erreichen, die beim manuellen Saugen oft ausgelassen werden. Vor dem Kauf sollte die Bodenfreiheit geprüft werden. Rund zehn Zentimeter sind die kritische Größenordnung.
Wartung: Wie viel Arbeit bleibt ohne Station?
Auch im Roborock Q7 M5 Test gehört die manuelle Pflege bewusst zur Preisbewertung, weil die Basisversion keine selbstentleerende oder selbstreinigende Station besitzt.
Der günstige Kaufpreis bedeutet mehr manuelle Pflege als bei Qrevo- oder Ultra-Modellen. Der Staubbehälter wird von Hand geleert, das Wischtuch von Hand gewaschen und der Wassertank selbst befüllt. Filter und Bürsten benötigen ebenfalls regelmäßige Kontrolle.
Wie oft muss der Staubbehälter geleert werden?
Das hängt stark von Wohnfläche und Haarmenge ab. Rund 400 ml reichen in einem normalen Haushalt für typische Reinigungszyklen, können bei mehreren Haustieren aber schnell gefüllt sein. Ich würde nicht warten, bis der Behälter komplett gepresst voll ist.
Genau hier entscheidet sich zwischen Q7 M5 und Q7 M5+. Wer das Leeren als lästige tägliche Aufgabe empfindet, sollte die Plus-Version ernsthaft einrechnen. Wer den Behälter ohnehin nach jeder zweiten Fahrt kurz leert, spart sich die große Station.
Wie pflegt man das Anti-Tangle-System?
Haupt- und Seitenbürste sollten regelmäßig angesehen werden. Auch eine Anti-Tangle-Konstruktion kann an Achsen Haare sammeln. Fäden, Schnüre und lange Haare sollten entfernt werden, bevor sie sich tief in Lagerstellen ziehen.
Der Filter braucht ebenfalls Pflege, damit der Luftstrom erhalten bleibt. Nach einer feuchten Reinigung muss ein waschbarer Filter vollständig trocknen. Gute Wartung ist gerade bei einem starken Saugmotor wichtig, weil ein zugesetzter Luftweg die reale Leistung reduziert.
Wie schlägt sich der Roborock Q7 M5 im Vergleich mit anderen Geräten seiner Klasse?
Roborock Q7 M5 oder Roborock QV 35A: Einfach oder vollautomatisch?
Der Roborock QV 35A ist mit seiner umfangreicheren Station und aktiveren Wischtechnik die komfortablere Wahl, wenn Saugen und Wischen gleichermaßen wichtig sind. Kostet er nur wenig mehr, würde ich für häufiges Wischen den QV 35A nehmen.
Der Q7 M5 ist dagegen klar sinnvoller, wenn rund 150 Euro das Budgetlimit sind und starke Saugleistung wichtiger ist als Stationsautomatik.
Roborock Q7 M5 vs Roborock Qrevo S5V: Wie viel Komfort braucht man?
Der Roborock Qrevo S5V bietet die deutlich aufwendigere Wisch- und Dock-Lösung und richtet sich an Käufer, die möglichst wenig selbst pflegen möchten. Für tägliches automatisches Wischen würde ich den Qrevo bevorzugen.
Wer hauptsächlich saugt und den Behälter selbst leeren kann, spart mit dem Q7 M5 erheblich, ohne bei Navigation und Grundreinigung auf die wichtigsten Funktionen zu verzichten.
Roborock Q7 M5 oder Dreame D20 Pro Plus: Welcher Budgetroboter ist besser?
Der Dreame D20 Pro Plus kombiniert starke Saugleistung mit einer Auto-Empty-Station und ist deshalb komfortabler, wenn der Aufpreis klein bleibt. Bei einem Preisabstand von weniger als rund 70 Euro würde ich den Dreame wegen der automatischen Entleerung wählen.
Liegt der Q7 M5 dagegen um 150 Euro und der Dreame deutlich höher, ist Roborock die bessere Sparlösung für Käufer, die den Staubbehälter problemlos selbst leeren.
Roborock Q7 M5 vs Dreame L40 Ultra A: Budget oder Vollstation?
Der Dreame L40 Ultra A spielt mit rotierenden Mopps, automatischer Stationspflege und höherer nomineller Saugkraft in einer anderen Komfortklasse. Für Tierhaare plus regelmäßiges Wischen würde ich den L40 Ultra A wählen, wenn das Budget reicht.
Der Q7 M5 bleibt die vernünftigere Wahl, wenn ein einfacher, kompakter Roboter für tägliches Saugen gesucht wird und mehrere hundert Euro Aufpreis keinen entsprechenden Alltagsnutzen bringen.
Roborock Q7 M5 oder VONKO S6 Pro: Welche günstige Wahl überzeugt?
Der VONKO S6 Pro kann über den Preis interessant werden, während Roborock mit etablierter App, LiDAR-Kartierung und einer breiteren Zubehörplattform punktet. Bei ähnlichem Preis würde ich deshalb den Q7 M5 bevorzugen.
Nur wenn der VONKO deutlich günstiger angeboten wird und seine konkrete Ausstattung besser zum Haushalt passt, verschiebt sich die Kaufentscheidung.
Roborock Q7 M5 vs Roborock Saros 10R: Reicht die Einstiegsklasse?
Der Roborock Saros 10R ist bei Hinderniserkennung, Bauhöhe, Wischen und Stationskomfort ein Premiumgerät und löst deutlich schwierigere Wohnsituationen. Bei vielen Kabeln, Kleinteilen und niedrigen Möbeln würde ich Saros 10R wählen.
In einer aufgeräumten Wohnung mit normalen Möbeln erledigt der Q7 M5 die Kernaufgaben für einen Bruchteil des Preises und ist wirtschaftlich viel leichter zu rechtfertigen.
Roborock Q7 M5 vs ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI: Saugen oder Bodenpflege?
Der ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI ist mit modernerer Wischtechnik und umfassender Station die bessere Wahl für anspruchsvolle Hartbodenpflege. Wer klebrige Flecken möglichst automatisiert bearbeiten möchte, sollte den ECOVACS nehmen.
Für normalen Staub, Krümel und Haare ist der Q7 M5 erheblich günstiger und genügt, wenn Wischen nur als leichte Feuchtpflege gedacht ist.
Roborock Q7 M5 oder Dreame X50 Ultra Complete: Was bringt Premiumtechnik?
Der Dreame X50 Ultra Complete bietet wesentlich mehr Technik für Schwellen, Hindernisse, Wischen und Stationsautomatik. In einem schwierigen Altbau oder sehr kleinteiligen Haushalt würde ich den X50 klar bevorzugen.
Bei freiem Boden und normalen Übergängen ist der Q7 M5 dagegen die rationale Wahl, wenn die Grundreinigung wichtiger ist als maximale Automatisierung.
Roborock Q7 M5 vs ECOVACS DEEBOT X9 PRO OMNI: Wie groß ist der Unterschied?
Der ECOVACS DEEBOT X9 PRO OMNI richtet sich mit aufwendiger Wischtechnik und Vollstation an Käufer, die Bodenpflege weitgehend automatisieren möchten. Für große Hartbodenflächen und häufiges Wischen würde ich den ECOVACS wählen.
Wer vor allem einen zuverlässigen Sauger mit LiDAR sucht und das Wischtuch selbst pflegt, bekommt mit dem Q7 M5 das wesentlich günstigere Konzept.
Roborock Q7 M5 oder Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete: Braucht man eine Wischwalze?
Der Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete ist beim intensiven Hartbodenwischen mit seiner aktiven Walzenlösung klar überlegen. Wer Küche und große Hartbodenflächen möglichst gründlich automatisch wischen will, sollte den Dreame wählen.
Für tägliches Saugen mit gelegentlichem Feuchtwischen ist der Q7 M5 bei rund 150 Euro dagegen die deutlich wirtschaftlichere Entscheidung.
Externe Testberichte zum Roborock Q7 M5
Für das exakte Modell liegen mehrere echte unabhängige Tests vor, was die Einordnung deutlich sicherer macht als bei vielen neuen Budgetrobotern. Wichtig ist trotzdem, Ergebnisse nicht mit eigenen Messungen zu vermischen und die getestete Basisversion vom Q7 M5+ zu unterscheiden.
RTINGS: starke Reinigung, schwache Hindernisbehandlung
RTINGS veröffentlichte im August 2026 einen ausführlichen Labortest des Q7 M5. Besonders positiv fallen Hartbodenaufnahme und Tierhaaraufnahme aus; auch Teppich wird ordentlich gereinigt. Deutlich kritischer bewertet das Portal die Hindernisbehandlung: Kabel, Teppichfransen und andere Gegenstände können den Roboter ausbremsen. Außerdem fehlt bei der Basisversion jegliche Dock-Automation.
Vacuum Wars: ungewöhnlich starke Saugleistung fürs Geld
Vacuum Wars kaufte den Q7 M5 selbst und testete ihn unabhängig. Das Portal hebt besonders die Saugkraft und Teppichleistung hervor und ordnet das Modell als starken Budgetroboter ein. Das passt zur Kernpositionierung: Der Q7 M5 investiert sein Budget in Reinigung und Navigation statt in eine komplexe Station.
TechRadar und Tom's Guide
TechRadar bewertet den Q7 M5 als empfehlenswerten günstigen Roboter und lobt Saugleistung, Preis, Navigation und die mechanische Beweglichkeit über Schwellen. Kritik gibt es unter anderem bei Wischen, Kanten, Haarwickeln und Objekterkennung. Tom's Guide kommt ebenfalls zu einer positiven Einsteiger-Einordnung, sieht die Wischfunktion aber klar als einfache Oberflächenpflege und nicht als Tiefenreinigung.
Testberichte.de
Testberichte.de bündelt externe Bewertungen und führt für den Q7 M5 eine gute Gesamteinordnung. Dort wird unter anderem der Tom's-Guide-Test mit starken Saug- und Teppicheigenschaften sowie begrenzter Wischleistung zusammengefasst. Solche Aggregationen sind hilfreich, wichtiger bleiben für mich aber die konkreten Ergebnisse der ursprünglichen Fachtests.
Preis-Leistung im Roborock Q7 M5 Test
Der aktuelle deutsche Marktpreis ist außergewöhnlich attraktiv. Roborock Deutschland listet den Q7 M5 derzeit für 149,97 Euro statt 239,99 Euro, während Preisvergleiche Angebote um 149,97 bis 149,99 Euro zeigen. Damit liegt das Gerät klar im Budgetbereich, obwohl LiDAR, 10.000 Pa und Dual Anti-Tangle vorhanden sind.
Unter 160 Euro ist der Q7 M5 für mich ein sehr guter Kauf. Wer hauptsächlich saugt und die manuelle Behälterpflege akzeptiert, bekommt viel reale Reinigungsleistung. Gerade die unabhängigen Tests machen den Preis überzeugender als eine reine Spezifikationsliste.
Zwischen 160 und 190 Euro bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Hier würde ich den Q7 L5 nur bei deutlichem Preisvorteil wählen, weil der M5 10.000 statt 8.000 Pa bietet. Gleichzeitig sollte geprüft werden, ob Q10 S5 oder Q10 X5 rabattiert sind.
Ab ungefähr 200 Euro wird die Entscheidung enger. Roborock bot den Q10 S5 zuletzt ebenfalls sehr günstig an, und der Q10 X5 bringt zusätzliche Wisch- beziehungsweise Teppichfunktionen. Über 220 Euro würde ich den Q7 M5 aktuell nicht bevorzugen, solange die besseren Modelle ähnlich stark rabattiert werden.
Fazit: Lohnt sich der Roborock Q7 M5?
Der Roborock Q7 M5 Test endet mit einer klaren Empfehlung für Käufer, die einen günstigen, starken Saugroboter suchen und bewusst auf Stationsluxus verzichten. Um 150 Euro sind 10.000 Pa, LiDAR, Dual Anti-Tangle und die in unabhängigen Tests bestätigte gute Reinigungsleistung ein ausgesprochen überzeugendes Paket.
Die größte Stärke ist die Bodenreinigung. Hartboden, Teppich und Tierhaare werden für die Preisklasse bemerkenswert gut bewältigt. Dazu kommt eine App- und Kartenplattform, die den Roboter im Alltag wesentlich intelligenter macht, als sein niedriger Preis vermuten lässt.
Die größte Schwäche ist nicht die fehlende Absaugstation, sondern die Kombination aus einfacher Wischtechnik und schwacher Kleinteilerkennung. Wer viele Kabel, Spielsachen oder Haustierutensilien auf dem Boden hat, muss vor dem Start aufräumen. Wer täglich ernsthaft wischen möchte, wird mit einem statischen Pad ebenfalls nicht glücklich.
Unter 160 Euro würde ich den Q7 M5 kaufen, wenn Saugen die Priorität ist. Zwischen 160 und 190 Euro bleibt er gut, ab 200 Euro sollten Q10- und Plus-Modelle verglichen werden. Für eine aufgeräumte Wohnung mit Hartboden, einigen Teppichen und normalen Pflegeansprüchen ist er einer der interessantesten günstigen Roborock-Modelle.
FAQ zum Roborock Q7 M5 Test
Ist der Roborock Q7 M5 gut?
Ja, vor allem als günstiger Saugroboter mit einfacher Wischfunktion. 10.000 Pa HyperForce, LiDAR-Navigation und das Dual Anti-Tangle-System sind für etwa 150 Euro stark. Unabhängige Tests loben besonders Hartboden-, Teppich- und Tierhaaraufnahme. Schwächer ist das Modell bei herumliegenden Kabeln und Kleinteilen sowie beim Wischen, weil nur ein statisches Pad arbeitet und keine automatische Station vorhanden ist.
Wie viel Saugkraft hat der Roborock Q7 M5?
Roborock nennt maximal 10.000 Pa HyperForce-Saugkraft. Das ist ein Hersteller-Maximalwert und kein unabhängig gemessener Prozentsatz der Schmutzaufnahme. In unabhängigen Tests zeigte der Q7 M5 dennoch starke reale Saugergebnisse auf Hartboden und Teppich. Entscheidend sind zusätzlich Hauptbürste, Fahrstrategie, Bodenart und gewählte Leistungsstufe.
Hat der Q7 M5 ein Anti-Tangle-System?
Ja. Roborock kombiniert eine JawScrapers-Konstruktion an der Hauptbürste mit einer gegen Verheddern ausgelegten Seitenbürste. Das soll insbesondere lange Haare besser beherrschen. Ganz wartungsfrei wird die Unterseite trotzdem nicht: Bürstenenden, Räder und Achsen sollten gelegentlich kontrolliert werden, weil sich dort weiterhin Haare oder Fäden sammeln können.
Ist der Roborock Q7 M5 für Tierhaare geeignet?
Ja. RTINGS bescheinigt dem Q7 M5 eine gute Tierhaaraufnahme auf Teppich, und auch andere Tests heben die starke Saugleistung hervor. Für Haustiere ist außerdem das Anti-Tangle-System interessant. Kritisch ist die fehlende echte Objekterkennung: Spielzeug, Leinen oder Tierunfälle sollte der Roboter nicht unbeaufsichtigt vorfinden.
Wie gut saugt der Q7 M5 auf Hartboden?
Sehr gut für seine Preisklasse. RTINGS beschreibt die Aufnahme auf Hartboden als ausgezeichnet und berichtet, dass große Partikel vollständig sowie der Großteil feiner Verschmutzungen aufgenommen werden. Etwas Schmutz kann an Kanten und in Ecken verbleiben. Für tägliche Krümel, Staub, Sand und Haare ist der Q7 M5 damit besonders passend.
Wie gut ist der Q7 M5 auf Teppich?
Gut, besonders gemessen am Preis. Unabhängige Tests berichten von solider bis starker Aufnahme auf niedrigem und höherem Flor. Roborock bietet Auto-Boost für Teppich. RTINGS weist allerdings darauf hin, dass Teppichbereiche in seinem getesteten Modell manuell in der App markiert werden mussten, weil keine zuverlässige automatische Teppicherkennung vorhanden war.
Wie funktioniert die Wischfunktion?
Der Q7 M5 nutzt ein statisches Wischtuch und bietet drei einstellbare Wasserflussstufen. Damit kann er beim Saugen feinen Staub und leichte Fußspuren feucht aufnehmen. Eine aktive Schrubbbewegung wie VibraRise, rotierende Mopps oder eine Walze fehlt. Für hartnäckige, eingetrocknete Flecken sollte deshalb keine Premium-Wischleistung erwartet werden.
Hat der Q7 M5 eine Wischmopp-Anhebung?
Nein. Das einfache Wischsystem hebt das Pad nicht wie höherklassige Roborock-Modelle automatisch an. In Wohnungen mit Teppichen sollte die Wischroute deshalb bewusst geplant werden. Wer häufig kombiniert saugen und wischen möchte und viele Teppiche besitzt, ist mit einem Roborock mit Auto-Lifting- oder VibraRise-System komfortabler unterwegs.
Hat der Roborock Q7 M5 eine Absaugstation?
Nein, die normale Q7-M5-Version wird mit einer einfachen Ladestation angeboten. Die Variante Q7 M5+ ergänzt eine selbstentleerende Dockingstation. Das ist ein wichtiger Modellunterschied. Beim hier bewerteten Q7 M5 muss der Staubbehälter selbst geleert und das Wischtuch selbst gereinigt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Q7 M5 und Q7 M5+?
Der Roboter selbst ist funktional sehr ähnlich, aber die Plus-Version ergänzt eine Auto-Empty-Station. Der normale Q7 M5 besitzt nur die Ladestation. Wer möglichst wenig mit Staub in Kontakt kommen möchte oder viele Tierhaare hat, kann den Aufpreis für die Plus-Version sinnvoll finden.
Wie navigiert der Roborock Q7 M5?
Er nutzt präzise LiDAR-Navigation und kann mehrere Karten beziehungsweise Etagen verwalten. Dadurch fährt er Räume systematisch ab, statt zufällig durch die Wohnung zu fahren. Karten, Raumaufteilung, Zonen und Zeitpläne lassen sich über die Roborock-App steuern. Für einen günstigen Roboter ist diese Navigation eine seiner stärksten Komfortfunktionen.
Erkennt der Q7 M5 Kabel und kleine Hindernisse?
Nicht zuverlässig genug, um darauf zu vertrauen. RTINGS kritisiert die Hindernisbehandlung deutlich und berichtet von Problemen mit Kabeln, Teppichfransen und anderem Haushaltschaos. Eine kamerabasierte Objekterkennung fehlt. Vor unbeaufsichtigten Fahrten würde ich deshalb Kabel, Socken, Spielzeug und Tierzubehör vom Boden entfernen.
Wie hohe Schwellen schafft der Q7 M5?
Technische Produktdaten nennen ungefähr 20 Millimeter als Hindernisüberwindung. TechRadar lobte im Praxistest außerdem die federnde Konstruktion und das Verhalten an höheren Übergängen. Eine steile Zwei-Zentimeter-Holzschwelle kann trotzdem schwieriger sein als ein flacher Übergang gleicher Höhe. Bei Altbauschwellen sollte deshalb vor dem Kauf gemessen werden.
Wie groß sind Staub- und Wassertank?
Deutsche Produktdatenbanken führen ungefähr 400 ml Staubvolumen und 270 ml Wasser. Da der normale Q7 M5 keine automatische Entleerungs- oder Wasserstation besitzt, müssen beide Behälter vom Nutzer gepflegt werden. Für normale Wohnungen ist das praktikabel, bei vielen Tierhaaren kann häufigeres Entleeren nötig sein.
Wie lange hält der Akku?
Für den deutschen Q7 M5 werden häufig rund 150 Minuten maximale Betriebszeit angegeben. Je nach Leistungsstufe, Teppichanteil und Wischbetrieb kann die reale Laufzeit niedriger ausfallen. Bei abweichenden regionalen Angaben würde ich die Kaufentscheidung nicht auf eine einzelne Kapazitätszahl reduzieren.
Welche App nutzt der Roborock Q7 M5?
Der Roboter wird über die Roborock-App gesteuert. Dort lassen sich Karten, Räume, Reinigungszonen, Zeitpläne und weitere Parameter verwalten. Mehrstufige Kartierung ist besonders für Wohnungen oder Häuser mit mehreren Ebenen sinnvoll. Die App ist ein wichtiger Grund, warum der Q7 M5 trotz einfacher Hardware im Alltag deutlich smarter wirkt als sehr günstige No-Name-Roboter.
Ist der Q7 M5 laut?
Preisvergleichs- und Produktdaten nennen ungefähr 60 bis 65 dB, wobei die Lautstärke von der Saugstufe abhängt. Unabhängige Tester beschreiben den Roboter insgesamt als relativ unaufdringlich, während die stärksten Modi hörbarer werden. Für eine konkrete Wohnung würde ich mittlere Stufen im Alltag nutzen und Maximalleistung gezielt auf stark verschmutzten Bereichen einsetzen.
Roborock Q7 M5 oder Q7 L5?
Der Q7 M5 ist innerhalb der aktuellen Q7-Reihe stärker positioniert: Roborock nennt 10.000 Pa gegenüber 8.000 Pa beim Q7 L5. Beide setzen auf Dual Anti-Tangle, LiDAR und drei Wasserflussstufen. Wenn der Preisabstand klein ist, würde ich den Q7 M5 wegen der höheren Saugreserve wählen.
Roborock Q7 M5 oder Q10 S5?
Der Q10 S5 ist interessanter, wenn Wischen und Hindernisvermeidung wichtiger sind, weil Roborock dort VibraRise 2.0 und Reactive-Tech-Hindernisvermeidung anbietet. Der Q7 M5 ist dagegen häufig günstiger und bietet ebenfalls 10.000 Pa. Bei gleichem Preis würde ich den Q10 S5 wählen; bei deutlichem Rabatt bleibt der Q7 M5 stark.
Wie viel sollte der Roborock Q7 M5 kosten?
Rund 150 Euro ist aktuell ein sehr guter Preis: Roborock Deutschland und mehrere Preisvergleiche lagen zuletzt ungefähr bei 149,97 bis 149,99 Euro. Unter 160 Euro würde ich klar zugreifen, zwischen 160 und 190 Euro bleibt er gut. Ab etwa 200 Euro sollten Q10 S5, Q10 X5 und Modelle mit Auto-Empty oder besserem Wischen verglichen werden.
Ist der Q7 M5 für kleine Wohnungen sinnvoll?
Ja. Gerade dort ist die kompakte Ladestation sogar ein Vorteil gegenüber großen Vollservice-Docks. Wer 40 bis 70 Quadratmeter regelmäßig saugen lässt, kann den Behälter ohne großen Aufwand selbst leeren. In sehr kleinen Wohnungen lohnt eine teure Multifunktionsstation oft weniger, sofern keine großen Tierhaarmengen anfallen.
Für wen lohnt sich der Roborock Q7 M5?
Für preisbewusste Käufer, die starke Saugleistung, gute LiDAR-Kartierung und Haarmanagement suchen und auf Vollautomatik verzichten können. Besonders sinnvoll ist er für Hartboden, niedrige bis mittlere Teppiche und regelmäßige Tierhaaraufnahme. Bei einem Marktpreis um 150 Euro ist er auch für Einsteiger interessant, die erstmals einen systematisch navigierenden Saugroboter kaufen.
Für wen lohnt sich der Q7 M5 nicht?
Nicht ideal ist er für Haushalte mit vielen Kabeln, Spielzeugen oder Tierunfällen auf dem Boden, weil die Objekterkennung begrenzt ist. Auch Käufer mit hohem Wischanspruch sollten mehr investieren. Wer automatische Entleerung, Moppwäsche, Moppanhebung oder aktive Fleckenbearbeitung erwartet, braucht Q7 M5+, Q10-, Qrevo- oder eine vergleichbare höherklassige Lösung.
Autor und Testgrundlage
Testberichte aus Berlin
Beim Q7 M5 stehen reale Saugleistung, Haarmanagement, Teppichverhalten, Navigation, Hindernisse, Wischfunktion, Wartung und aktueller Marktpreis im Mittelpunkt. Der normale Q7 M5 wird sauber von Q7 M5+ und anderen Set-Varianten getrennt. Herstellerwerte wie 10.000 Pa werden nicht als eigene Messwerte ausgegeben.
Besonders wertvoll sind beim Q7 M5 die vorhandenen unabhängigen Tests, weil sie die Stärken auf Hartboden, Teppich und bei Tierhaaren bestätigen, aber gleichzeitig klare Grenzen bei Hindernissen und Wischen zeigen. Dadurch lässt sich das Modell ohne künstlich hohe Bewertung einordnen.
André aus Berlin
Mich überzeugt der Q7 M5 nicht, weil er besonders viele Funktionen besitzt, sondern weil er für ungefähr 150 Euro an den richtigen Stellen stark ist. Gute Saugleistung und zuverlässige LiDAR-Karten nutze ich in einer normalen Wohnung wesentlich häufiger als eine spektakuläre Funktion, die nur selten gebraucht wird.
Kritisch sehe ich die Hinderniserkennung und das einfache Wischen. Wer morgens den Roboter starten möchte, obwohl Kabel, Socken und Spielzeug herumliegen, sollte mehr investieren. Wer dagegen einen aufgeräumten Boden hat, selbst den Behälter leert und primär saugen lassen möchte, bekommt mit dem Roborock Q7 M5 sehr viel Reinigungsleistung fürs Geld.
***Wir arbeiten neutral und unabhängig. Wenn Sie auf ein verlinktes Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wir bedanken uns vielmals für Ihre Unterstützung.***