Dreame L40s Pro Ultra Test

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      Dreame L40s Pro Ultra Test: Lohnt sich der Saugroboter?

      Aktualisiert am 20. August 2026

      Unser Testurteil: 9,2/10

      Der Dreame L40s Pro Ultra ist 2026 einer der interessantesten Saug- und Wischroboter für Käufer, die sehr viel Premiumtechnik wollen, aber nicht mehr vierstellig bezahlen möchten. Er kombiniert 19.000 Pa Vormax-Saugkraft mit der HyperStream Detangling DuoBrush, einer ausfahrbaren Seitenbürste, MopExtend RoboSwing, 10,5 Millimetern Moppanhebung, KI-Hinderniserkennung und einem PowerDock, das die Mopps mit bis zu 75 Grad heißem Wasser reinigt. Dazu kommt EasyLeap, das bei passenden Doppelstufen Übergänge bis 40 Millimeter überwinden kann.

      Im Dreame L40s Pro Ultra Test ist die Produktrolle deshalb klar: Der Roboter richtet sich an Haushalte mit Hartboden, Teppichen, langen Haaren und Haustieren, die eine vollautomatische Station möchten, aber auf die deutlich teureren X50- oder Saros-Modelle verzichten können. Besonders sinnvoll finde ich, dass Dreame nicht nur die Saugkraft erhöht hat, sondern Bürste, Kantenreinigung und Teppichstrategie verbessert. Die Hauptbürste ist anhebbar, die Seitenbürste kann ausfahren und ebenfalls angehoben werden, und die Mopps lassen sich automatisch in der Station zurücklassen.

      Die unabhängige Testlage ist überzeugend. COMPUTER BILD vergab im Test der L40-Reihe die Note 1,3 und bezeichnete den L40s Pro Ultra als Topmodell der Serie. Gelobt wurden 19.000 Pa, DuoBrush, KI-Hinderniserkennung, ausfahrbare Seitenbürste und Moppanhebung. Testberichte.de fasst das Modell mit 1,7 zusammen und hebt starke Saugkraft, gute Wischleistung, Teppichstrategien, Haarentfernung und die selbstreinigende Station hervor. Damit ist die technische Einordnung besser abgesichert als bei vielen günstigeren No-Name-Modellen.

      Der aktuelle Preis macht den L40s Pro Ultra besonders stark. Dreame selbst zeigt 499 Euro statt 699 Euro, Idealo und Billiger.de liegen ebenfalls um 499 Euro, Geizhals zeitweise sogar bei etwa 489 Euro. Unter 480 Euro wäre er für mich ein hervorragender Kauf, zwischen 480 und 550 Euro ist er klar empfehlenswert, und bis 600 Euro bleibt das Gesamtpaket sehr attraktiv. Oberhalb von 600 Euro würde ich den Dreame L50s Pro Ultra, Roborock Qrevo Curv 2 Pro und andere aktuelle Premiumangebote vergleichen.

      Dreame L40s Pro Ultra Angebot mit PowerDock und 19000 Pa

      Unsere Bewertung im Dreame L40s Pro Ultra Test

      Der L40s Pro Ultra erreicht 9,2 von 10 Punkten. Seine größten Stärken sind Haarmanagement, Teppichflexibilität, Kantenreinigung, Station und Preis-Leistung. Abzüge gibt es für die 10,38 Zentimeter Bauhöhe, eine nicht ganz so extreme Schwellenfähigkeit wie beim X50 Ultra Complete oder Saros 20 sowie die weiterhin relativ große und wartungsintensive Station.

      • Saugleistung: 9,1/10 – 19.000 Pa reichen für anspruchsvolle Hartboden- und Teppichpflege.
      • Hartboden: 9,3/10 – Krümel, Staub, Sand und Haare passen sehr gut zum Bürsten- und Saugsystem.
      • Teppich: 9,2/10 – anhebbare Bürsten, Moppabnahme und verschiedene Teppichstrategien sind sehr flexibel.
      • Tierhaare: 9,6/10 – HyperStream DuoBrush ist ein starkes Argument für lange Haare und Haustiere.
      • Wischleistung: 9,1/10 – rotierende Mopps und MopExtend sind überzeugend.
      • Kanten: 9,5/10 – ausfahrbare Seitenbürste und ausfahrbarer Mopp bearbeiten typische Randprobleme.
      • Navigation: 9,1/10 – Laser, Kamera und KI ergeben ein ausgereiftes Gesamtsystem.
      • Hinderniserkennung: 9,1/10 – mehr als 180 Objekte werden beworben, kleine flexible Gegenstände bleiben trotzdem kritisch.
      • Schwellen: 9,0/10 – EasyLeap bis 40 mm bei passenden Doppelstufen ist stark.
      • Niedrige Möbel: 7,8/10 – 10,38 cm Bauhöhe sind deutlich höher als moderne ultraflache Flaggschiffe.
      • Station: 9,7/10 – 75-Grad-Moppwäsche, Warmlufttrocknung, Selbstreinigung und Dosierung sind sehr komplett.
      • App: 9,4/10 – Dreamehome bietet sehr viele Karten-, Raum- und Teppichfunktionen.
      • Akku: 9,1/10 – 5.200 mAh und bis zu 180 Minuten Saugen sind alltagstauglich.
      • Preis-Leistung: 9,8/10 – um 489 bis 499 Euro außergewöhnlich viel Technik fürs Geld.

      Pro und Contra beim Dreame L40s Pro Ultra

      Vorteile

      • 19.000 Pa Vormax: hohe Saugleistung für Hartboden, Teppich und Fugen.
      • HyperStream DuoBrush: zwei unterschiedlich strukturierte Bürsten gegen Haarverhedderung.
      • Für Tierhaushalte sehr interessant: Hersteller und Tests heben die Haaraufnahme klar hervor.
      • Ausfahrbare Seitenbürste: verbessert trockene Reinigung in Ecken und an Sockelleisten.
      • Anhebbare Seitenbürste: verhindert unnötigen Kontakt in bestimmten Reinigungsmodi.
      • MopExtend RoboSwing: ein Wischmopp fährt für bessere Randabdeckung aus.
      • Zwei rotierende Mopps: aktive Wischbewegung statt passiver Wischplatte.
      • 10,5 mm Moppanhebung: sinnvoll für gemischte Böden und niedrige Teppiche.
      • Automatisches Ablegen der Mopps: Teppiche können bei reinen Saugfahrten vollständig ohne Mopps gereinigt werden.
      • EasyLeap: bis 40 mm bei passenden Doppelstufen.
      • KI-Hinderniserkennung: Kamera, Doppel-Laser, RGB und LED arbeiten zusammen.
      • Mehr als 180 Objektarten: umfangreiche Objektdatenbank laut Händler- und Produktangaben.
      • 75 °C Moppwäsche: hilft bei fettigen und stärkeren Rückständen.
      • Heißlufttrocknung: reduziert lange feuchte Standzeiten der Mopps.
      • Waschbrett mit Selbstreinigung: weniger manuelle Dockpflege.
      • Automatische Reinigungsmitteldosierung: weiterer Komfortgewinn.
      • 4,5-Liter-Frischwassertank: große Reserve für regelmäßiges Wischen.
      • 3,2-Liter-Staubbeutel: lange Intervalle zwischen Beutelwechseln möglich.
      • Bis 180 Minuten Laufzeit: für viele große Wohnungen ausreichend.
      • Aktuell etwa 499 Euro: sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

      Nachteile

      • 10,38 cm hoch: kommt unter niedrige Möbel schlechter als Saros 10R, Saros 20 oder X50 Ultra Complete.
      • 40 mm nicht einstufig garantiert: der Maximalwert bezieht sich auf eine passende Doppelstufe.
      • Großes PowerDock: 34 x 45,67 x 59,05 cm benötigen einen festen Stellplatz.
      • Kein Festwasseranschluss: Tanks müssen manuell gefüllt und geleert werden.
      • Staubbeutel verursachen Folgekosten.
      • Filter, Mopps und Bürsten bleiben Verschleißteile.
      • Komplexe App: sehr viele Einstellungen können Einsteiger zunächst überfordern.
      • Kamera im Wohnraum: Datenschutzfunktionen sollten bewusst konfiguriert werden.
      • Bei extrem hohen Altbauschwellen gibt es bessere Fahrwerke.
      • 19.000 Pa sind 2026 kein Rekordwert mehr.
      • Für einfache Hartbodenwohnungen technisch überdimensioniert.
      • Teppich-Hochflor bleibt anspruchsvoll.
      Dreame L40s Pro Ultra mit HyperStream DuoBrush und EasyLeap

      Die wichtigsten Alternativen zum Dreame L40s Pro Ultra im Kurzvergleich

      Technische Daten im Dreame L40s Pro Ultra Test

      • Produkttyp: Saug- und Wischroboter mit PowerDock
      • Modelljahr: 2025
      • Saugkraft: 19.000 Pa Vormax
      • Hauptbürste: HyperStream Detangling DuoBrush
      • Hauptbürste anhebbar: ja
      • Seitenbürste: ausfahrbar und anhebbar
      • Wischsystem: zwei rotierende Mopps
      • Kantenwischen: MopExtend RoboSwing
      • Moppanhebung: bis 10,5 mm
      • Automatische Moppabnahme: ja
      • Navigation: Laser und Kamera
      • Hinderniserkennung: Double Laser, AI, RGB und LED
      • Teppicherkennung: ja
      • Schmutzerkennung: ja
      • Schwellen: EasyLeap bis 40 mm bei geeigneter Doppelstufe
      • Akku: 5.200 mAh
      • Maximale Laufzeit Saugen: 180 Minuten
      • Maximale Laufzeit Saugen und Wischen: 150 Minuten
      • Ladezeit: etwa 3,5 Stunden
      • Staubbehälter Roboter: 300 ml
      • Wassertank Roboter: 80 ml
      • Staubbeutel Station: 3,2 Liter
      • Frischwassertank Station: 4,5 Liter
      • Schmutzwassertank Station: 4 Liter
      • Moppwäsche: bis 75 °C
      • Trocknung: Heißluft
      • Reinigungsmitteldosierung: automatisch
      • Festwasseranschluss: nein
      • Geräuschpegel: bis 74 dB(A) laut Dreame-Spezifikation
      • Robotermaße: 350 x 350 x 103,8 mm
      • Dockmaße: 340 x 456,7 x 590,5 mm
      • App: Dreamehome
      • Sprachsteuerung: ja, inklusive „OK, Dreame“

      Saugleistung auf Hartboden und in Fugen

      Im Dreame L40s Pro Ultra Test sind 19.000 Pa ein starker, aber nicht mehr spektakulärer Wert. 2026 werben einzelne Modelle mit 25.000, 30.000 oder sogar 36.000 Pa. Das macht den L40s Pro Ultra jedoch nicht plötzlich schwach. Saugkraft muss zusammen mit Luftführung, Bürstenkontakt und Fahrstrategie bewertet werden. Genau dort ist die HyperStream DuoBrush interessant.

      Wie gut saugt der Dreame L40s Pro Ultra?

      Auf Fliesen, Laminat, Vinyl und versiegeltem Parkett besitzt der Roboter mehr als genug Reserve für Staub, Krümel, Sand, Katzenstreu und lose Haare. COMPUTER BILD beschreibt die L40-Serie insgesamt als gründlich, und Testberichte.de hebt die starke Saugleistung ausdrücklich hervor. Für tägliche Bodenpflege ist deshalb nicht der Maximalmodus entscheidend, sondern eine konsequente Routine.

      Ich würde Küche und Flur häufiger reinigen lassen als ruhige Räume. Dort sammeln sich Krümel, Straßenschmutz und Sand besonders schnell. Eine mittlere Saugstufe reicht im Alltag oft aus, während der Maximalmodus gezielt bei starkem Schmutz oder Teppich genutzt werden kann. Das spart Akku und reduziert unnötige Lautstärke.

      Wie gut reinigt der L40s Pro Ultra Fugen?

      19.000 Pa helfen besonders dort, wo Partikel nicht nur auf der Oberfläche liegen. Sand in Fliesenfugen oder Schmutz zwischen Dielen benötigt mehr Unterdruck als lose Krümel. Die Hauptbürste muss diese Partikel gleichzeitig mechanisch lösen. HyperStream ist deshalb sinnvoller als ein reiner Motorwert ohne passende Bürstenkonstruktion.

      Teppich: anhebbare Bürsten und automatische Moppabnahme

      Teppich ist eine der stärksten konzeptionellen Disziplinen des L40s Pro Ultra. Die Hauptbürste ist anhebbar, die Seitenbürste ebenfalls, und die Mopps können um 10,5 Millimeter angehoben oder vollständig in der Station abgelegt werden. Dadurch lässt sich der Roboter wesentlich flexibler auf gemischte Böden einstellen als ein einfaches Kombigerät.

      Wie gut ist der Dreame L40s Pro Ultra auf Teppich?

      Für Kurz- und Mittelflor ist die Ausgangslage sehr gut. Die App bietet unterschiedliche Teppichstrategien, und Testberichte.de nennt gerade diese Flexibilität als Stärke. Wer nur saugen möchte, kann die Mopps in der Station lassen. Das ist bei empfindlichen oder höheren Teppichen besser als eine reine Anhebung, weil kein feuchtes Pad überhaupt mitfährt.

      Bei Hochflor bleibt eine Grenze. Zehneinhalb Millimeter Moppanhebung sind praktisch, aber nicht für jeden dicken Teppich ausreichend. Auch die Hauptbürste kann nur so tief arbeiten, wie ihr mechanischer Kontakt erlaubt. Für sehr dichten Hochflor würde ich deshalb gelegentliche manuelle Tiefenreinigung weiterhin einplanen.

      Warum ist die automatische Moppabnahme so sinnvoll?

      Viele Premiumroboter heben ihre Mopps nur an. Der L40s Pro Ultra kann sie in der Station ablegen. Wer morgens ausschließlich Teppiche saugen lassen möchte, muss nicht darauf vertrauen, dass ein feuchter Mopp über hohem Flor wirklich genügend Abstand hält. Diese Funktion ist besonders in Wohnzimmern mit großen Teppichflächen praktisch.

      HyperStream DuoBrush: Wie gut ist der L40s Pro Ultra bei Tierhaaren?

      Im Dreame L40s Pro Ultra Test sind Haare ein klassischer Schwachpunkt günstiger Saugroboter. Lange Haare wickeln sich um eine durchgehende Bürstenwalze, sammeln sich an den Achsen und müssen später mit Schere oder Messer entfernt werden. Dreame setzt deshalb auf zwei unterschiedlich strukturierte Walzen, die Haare gezielter weiterleiten sollen.

      Ist der Dreame L40s Pro Ultra für Hunde und Katzen geeignet?

      Ja. COMPUTER BILD nennt die DuoBrush als wesentlichen Vorteil des Pro-Ultra-Modells, und Testberichte.de sieht das Gerät ausdrücklich als besonders geeignet für Haushalte mit Tieren. Lose Haare auf Hartboden sind kein Problem, und die automatische Entleerung verhindert, dass der kleine 300-ml-Behälter nach jeder Fahrt manuell geleert werden muss.

      Ich würde in einem Tierhaushalt täglich fahren lassen. Fell wird dann aufgenommen, bevor es unter Möbel wandert oder tief in Teppiche eingearbeitet wird. Auch die ausfahrbare Seitenbürste hilft, weil Haare gern entlang von Sockelleisten liegen. Die Kombination aus DuoBrush und regelmäßigen Dockfahrten reduziert den Pflegeaufwand deutlich.

      Ist HyperStream komplett wartungsfrei?

      Nein. Selbst ein gutes Anti-Tangle-System verhindert nicht, dass sich Haare an Radachsen oder kleinen Lagern sammeln. Die zentrale Hauptbürste sollte aber erheblich weniger Pflege benötigen als eine klassische durchgehende Borstenwalze. Ein kurzer wöchentlicher Blick auf die Unterseite bleibt sinnvoll und verhindert spätere Blockaden.

      Wischleistung: zwei rotierende Mopps mit MopExtend

      Im Dreame L40s Pro Ultra Test arbeitet das Wischsystem deutlich aktiver als bei einem einfachen Roboter mit passivem Tuch. Zwei Mopps drehen sich über den Boden und erzeugen mechanische Bewegung. MopExtend kann einen Mopp seitlich ausfahren, während RoboSwing den Roboter gezielt näher an schwer erreichbare Bereiche bringt.

      Wie gut wischt der Dreame L40s Pro Ultra?

      Für regelmäßige Fußspuren, Küchenfilm und leichte eingetrocknete Flecken ist das System sehr gut geeignet. COMPUTER BILD bewertet die L40-Serie insgesamt als gründlich, Testberichte.de nennt die Wischleistung ebenfalls positiv. Ein alter, stark klebriger Fleck kann trotzdem einen zweiten Durchgang oder manuelle Hilfe benötigen. Premiumwischen ist sehr gut, aber keine physikalische Wunderfunktion.

      Der praktische Vorteil liegt in der Häufigkeit. Wenn die Küche jeden Tag gewischt wird, müssen Flecken gar nicht erst eine Woche antrocknen. Genau dafür lohnt die Station: Mopps werden automatisch gereinigt und getrocknet, sodass tägliche Nasspflege weniger Handarbeit verursacht.

      Wie gut wischt der L40s Pro Ultra an Kanten?

      MopExtend fährt den rechten Wischmopp nach außen und verbessert die Abdeckung entlang von Sockelleisten. RoboSwing hilft zusätzlich in niedrigen Randbereichen und unter Möbelkanten. Zusammen mit der ausfahrbaren Seitenbürste ist das eine der stärkeren Kantenlösungen in dieser Preisregion.

      Dreame L40s Pro Ultra Wischfunktion mit MopExtend und 75 Grad Moppwäsche

      EasyLeap: Wie gut überwindet der Dreame L40s Pro Ultra Schwellen?

      EasyLeap ist einer der Punkte, bei denen man die Herstellerangabe sauber lesen muss. Dreame nennt bis zu 40 Millimeter Hindernishöhe, erklärt in der Fußnote aber ausdrücklich, dass sich dieser Wert auf eine Doppelstufe mit mehr als drei Zentimetern Abstand zwischen den Stufen bezieht. Eine einzelne senkrechte Vier-Zentimeter-Kante ist damit nicht automatisch gemeint.

      Schafft der L40s Pro Ultra wirklich 4 cm?

      Bei einer passenden Doppelstufe ja, genau dafür ist die Funktion spezifiziert. Für normale Türleisten im Bereich von ein bis zwei Zentimetern besitzt das System viel Reserve. Bei einer massiven Altbauschwelle würde ich Form, Breite und Stufenaufbau messen. Der Dreame X50 Ultra Complete oder Roborock Saros 20 sind bei extremen Übergängen technisch noch stärker.

      Für typische Wohnungen reicht EasyLeap sehr gut. Der Unterschied zu einem einfachen Roboter zeigt sich dann, wenn eine erhöhte Schiene zwischen Küche und Wohnzimmer nicht mehr zum täglichen Hindernis wird. Ein autonomer Roboter ist nur dann wirklich autonom, wenn er alle relevanten Räume ohne Tragen erreicht.

      Navigation und KI-Hinderniserkennung

      Der L40s Pro Ultra kombiniert Laser, Kamera, Doppel-Laser, RGB-Sensorik und LED-Unterstützung. Die Produktbeschreibung nennt eine Erkennung von mehr als 180 Objekten. Das ist deutlich komplexer als eine reine LiDAR-Karte und soll besonders Kabel, Schuhe, Spielzeug und Tierzubehör differenzierter behandeln.

      Wie gut erkennt der Dreame L40s Pro Ultra Hindernisse?

      COMPUTER BILD hebt die KI-Hinderniserkennung als Vorteil des Pro-Ultra-Modells hervor. In einem realen Haushalt bedeutet das, dass der Roboter weniger oft an typischen Gegenständen hängen bleiben sollte. Trotzdem würde ich dünne Ladekabel, Schnürsenkel und sehr kleine Objekte vor der Fahrt entfernen. Gerade flexible Gegenstände bleiben für jede Sensorik schwierig.

      Die LED-Unterstützung ist bei wenig Licht hilfreich. Ein Roboter fährt häufig morgens früh oder während der Abwesenheit, wenn Räume nicht optimal beleuchtet sind. Kamera und strukturierte Sensorik profitieren dann von zusätzlichem Licht. Wer keine Kamera im Wohnraum möchte, sollte die Datenschutz- und Remote-Funktionen der Dreamehome-App bewusst konfigurieren.

      Wie wichtig ist die LiDAR-Karte?

      Sehr wichtig. Objekterkennung entscheidet, was unmittelbar vor dem Roboter liegt; Navigation entscheidet, wie effizient er die gesamte Wohnung abarbeitet. Karten ermöglichen Räume, Zonen, Sperrbereiche und feste Routinen. Genau diese Trennung macht einen Premiumroboter alltagstauglich.

      PowerDock: 75 Grad, Heißluft und Selbstreinigung

      Die Station gehört zu den stärksten Argumenten für den L40s Pro Ultra. Sie entleert Staub in einen 3,2-Liter-Beutel, füllt Wasser nach, wäscht die Mopps mit bis zu 75 Grad heißem Wasser, trocknet sie mit Heißluft, reinigt das Waschbrett und dosiert Reinigungslösung automatisch. Der Frischwassertank fasst 4,5 Liter, der Schmutzwassertank vier Liter.

      Was bringt die 75-Grad-Moppwäsche?

      Heißes Wasser löst fettige Rückstände aus den Mopps leichter als kaltes Wasser. Besonders in einer Küche ist das sinnvoll. Dreame nennt die Temperatur als Auslauftemperatur in der Station unter definierten Raumtemperaturbedingungen. Die 75 Grad beziehen sich also auf die Moppwäsche und nicht darauf, dass der Boden mit 75 Grad heißem Wasser behandelt wird.

      Wie viel Arbeit bleibt trotz PowerDock?

      Weniger, aber nicht null. Frischwasser wird nachgefüllt, Schmutzwasser geleert und Staubbeutel gewechselt. Filter, Bürsten und Mopps sind Verschleißteile. Das Waschbrett reinigt sich selbst, sollte aber trotzdem gelegentlich kontrolliert werden. Wer eine Premiumstation mit „nie wieder anfassen“ verwechselt, wird bei jedem Hersteller enttäuscht.

      Wie groß ist das Dock?

      Mit ungefähr 34 Zentimetern Breite, 45,7 Zentimetern Tiefe und 59 Zentimetern Höhe ist die Station groß. In einer kleinen Einzimmerwohnung kann sie optisch dominant wirken. Wer einen festen Platz in Küche, Flur oder Hauswirtschaftsraum hat, profitiert deutlich stärker von der Vollautomatik.

      Dreamehome-App und Sprachsteuerung

      Die Dreamehome-App steuert Räume, Karten, Teppiche, Sperrzonen, Reinigungsreihenfolgen, Wassermenge und Saugleistung. Zusätzlich kann der L40s Pro Ultra per Sprachbefehl „OK, Dreame“ bedient werden. Für den Alltag ist mir die App wichtiger, weil dort die zahlreichen Boden- und Moppstrategien sinnvoll miteinander kombiniert werden können.

      Wie gut ist die Dreamehome-App beim L40s Pro Ultra?

      Sehr gut, solange man bereit ist, die vielen Einstellungen einmal sauber einzurichten. Eine Küche kann stärker gewischt werden, Schlafzimmer leiser saugen, Hochflorteppich vom Wischen ausgeschlossen und ein Eingangsbereich doppelt gereinigt werden. Dadurch wird aus Hardware eine individuelle Automatisierung.

      Ich würde nach der ersten Kartierung Raumgrenzen kontrollieren, Teppiche prüfen und problematische Kabelzonen markieren. Danach können Zeitpläne eingerichtet werden. Wer nur jeden Tag auf „Alles reinigen“ drückt, nutzt einen Teil der Möglichkeiten nicht.

      Akku, Laufzeit und große Wohnungen

      Der 5.200-mAh-Akku schafft laut Dreame bis zu 180 Minuten reines Saugen und bis zu 150 Minuten beim kombinierten Saugen und Wischen. Die Ladezeit liegt bei ungefähr 3,5 Stunden. Diese Werte sind Maximalangaben und hängen stark von Saugstufe, Teppichanteil und Dockfahrten ab.

      Reicht der Dreame L40s Pro Ultra für 120 bis 150 Quadratmeter?

      Für viele Grundrisse ja. Die befahrbare Bodenfläche ist ohnehin kleiner als die Wohnfläche, weil Möbel, Küchenzeile und Schränke Fläche blockieren. Bei großen Häusern kann der Roboter laden und später fortsetzen. Praktisch würde ich verschiedene Wohnbereiche in Routinen teilen, statt jeden Tag alles maximal intensiv reinigen zu lassen.

      Lautstärke, Alltag und Wartung

      Im Dreame L40s Pro Ultra Test nennt Dreame bis zu 74 dB(A). Das ist kein Flüsterwert, bezieht sich aber auf eine Maximalangabe. Auf normalen Stufen ist der Roboter angenehmer, während die automatische Staubentleerung der Station kurzzeitig deutlich hörbar ist. Für Nachtbetrieb würde ich Absaugzyklen entsprechend planen.

      Wie oft sollte der L40s Pro Ultra gewartet werden?

      Ein wöchentlicher Blick auf Bürsten, Räder und Sensoren ist sinnvoll. In Tierhaushalten würde ich Radachsen häufiger kontrollieren, obwohl HyperStream die Hauptbürste entlastet. Schmutzwasser sollte nicht tagelang stehen. Die Station reduziert viele kleine Arbeiten, ersetzt aber keine grundlegende Hygiene.

      Alltagstauglichkeit und Sitz im Haushalt

      Im Dreame L40s Pro Ultra Test zeigt sich die Stärke vor allem über mehrere Tage hinweg. Ein einzelner Reinigungslauf beeindruckt weniger als die Frage, ob der Roboter seine Aufgaben zuverlässig wiederholen kann, ohne dass der Nutzer ständig Bürsten entwirrt, Mopps auswäscht oder Teppiche manuell vorbereitet. Genau hier passen HyperStream, Moppabnahme und PowerDock gut zusammen. Wer Haustiere hat oder täglich Krümel im Essbereich produziert, profitiert von häufigen kurzen Routinen deutlich mehr als von seltenen Maximalfahrten.

      Im Dreame L40s Pro Ultra Test ist außerdem wichtig, dass die Station zwar viel Arbeit übernimmt, aber selbst Platz und Pflege braucht. In einem schmalen Flur kann sie stören; in Küche oder Hauswirtschaftsraum fällt sie wesentlich weniger auf. Vor dem Kauf würde ich deshalb nicht nur den Roboter, sondern auch den dauerhaften Dockstandort planen.

      Wie schlägt sich der Dreame L40s Pro Ultra im Vergleich mit anderen Geräten seiner Klasse?

      L40s Pro Ultra vs Dreame L50s Pro Ultra: Reichen 19.000 Pa?

      Der Dreame L50s Pro Ultra bietet 30.000 Pa und eine neuere Leistungsklasse, während der L40s Pro Ultra mit 19.000 Pa, HyperStream und PowerDock bereits sehr vollständig ausgestattet ist. Für schwierige Teppiche und maximale Reserve würde ich den L50s wählen.

      Um 499 Euro ist der L40s Pro Ultra jedoch die deutlich stärkere Preis-Leistungs-Wahl.

      L40s Pro Ultra vs Dreame X50 Ultra Complete: EasyLeap oder ProLeap?

      Der Dreame X50 Ultra Complete besitzt ProLeap und VersaLift und ist bei hohen Schwellen sowie niedrigen Möbeln klar ambitionierter. Der L40s Pro Ultra kostet dafür deutlich weniger und deckt normale Grundrisse bereits sehr gut ab.

      Für Altbauprobleme würde ich den X50 nehmen; für eine normale Wohnung reicht der L40s Pro Ultra meist völlig.

      L40s Pro Ultra vs Roborock Saros 20: Preis-Leistung oder Maximum?

      Der Roborock Saros 20 ist mit 36.000 Pa, StarSight und AdaptiLift technisch deutlich höher positioniert, kostet aber etwa doppelt so viel. Der Dreame bietet für rund 500 Euro bereits starke Haartechnik, Kantenreinigung und eine komplette Station.

      Ohne extreme Schwellen würde ich das gesparte Geld beim L40s Pro Ultra ernst nehmen.

      L40s Pro Ultra vs Roborock Saros 10R: Welche Bauhöhe passt besser?

      Der Roborock Saros 10R ist mit 7,98 Zentimetern deutlich flacher und erkennt kleine Hindernisse hervorragend, während der Dreame bei ähnlichen Alltagsaufgaben günstiger sein kann. Unter sehr niedrigen Möbeln ist Roborock klar besser.

      Wenn 10,38 Zentimeter Bauhöhe kein Problem sind, ist der L40s Pro Ultra wirtschaftlich attraktiver.

      L40s Pro Ultra vs Qrevo Curv 2 Pro: Dreame oder Roborock?

      Der Roborock Qrevo Curv 2 Pro bietet 25.000 Pa, flachere Bauweise und AdaptiLift, während Dreame mit HyperStream, EasyLeap und seinem günstigeren Straßenpreis punktet. Für schwierige Übergänge und flache Möbel sehe ich Roborock vorn.

      Für Preis-Leistung bei Haaren und normalem Mischboden würde ich den Dreame bevorzugen.

      L40s Pro Ultra vs ECOVACS T90 Pro Omni: Mopps oder Walze?

      Der ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI setzt auf eine kontinuierlich gereinigte Wischwalze und 30.000 Pa, während der Dreame zwei rotierende Mopps, bessere Schwellenreserven und flexible Moppabnahme bietet. Für viel ebenen Hartboden ist ECOVACS beim Wischen besonders spannend.

      Für Teppichmischungen und Schwellen ist der L40s Pro Ultra vielseitiger.

      L40s Pro Ultra vs Qrevo S5V: Welcher ist besser für Haare?

      Der Roborock Qrevo S5V besitzt DuoDivide und FlexiArm und ist ebenfalls hervorragend auf lange Haare ausgelegt, während Dreame HyperStream und eine 75-Grad-Station bietet. Beide sind starke Tierhaarroboter.

      Bei ähnlichem Preis würde ich nach App-Vorliebe, Schwellen und konkretem Dockumfang entscheiden.

      L40s Pro Ultra vs Eureka J15 Pro Ultra: Welcher Kantenreiniger passt besser?

      Der Eureka J15 Pro Ultra ist ebenfalls stark bei Kanten und Haaren, während Dreame ausfahrbare Seitenbürste, MopExtend und EasyLeap in einem sehr runden Paket kombiniert. Beide gehören zur gehobenen Klasse.

      Um 500 Euro sehe ich den L40s Pro Ultra aufgrund des PowerDocks als besonders attraktiv.

      L40s Pro Ultra vs Xiaomi X20+: Premium oder Sparmodell?

      Der Xiaomi Robot Vacuum X20+ bietet rotierende Mopps und Stationskomfort deutlich günstiger, bleibt bei Haarmanagement, Hinderniserkennung und Schwellen aber einfacher. Für eine freie Wohnung kann Xiaomi völlig ausreichen.

      Bei Tieren, mehreren Teppichen und anspruchsvolleren Übergängen würde ich den Dreame wählen.

      L40s Pro Ultra vs Roborock QV 35A: Wie viel Station braucht man?

      Der Roborock QV 35A ist eine extrem günstige All-in-One-Lösung, während der L40s Pro Ultra bei Haaren, Kanten, Teppichen und Hindernissen klar höherklassig ist. Für einfache Hartbodenwohnungen ist Roborock wirtschaftlicher.

      Wer mehr Tierhaar- und Teppichleistung möchte, bekommt beim Dreame den deutlichen Mehrwert.

      Dreame L40s Pro Ultra im Vergleich mit aktuellen Saugrobotern

      Externe Testberichte zum Dreame L40s Pro Ultra

      COMPUTER BILD: Note 1,3

      COMPUTER BILD testete den L40s Pro Ultra gemeinsam mit weiteren Modellen der L40-Serie und vergab die Note 1,3. Das Portal hebt den Pro Ultra als Topmodell der Reihe hervor. Besonders relevant sind 19.000 Pa, HyperStream DuoBrush, KI-Hinderniserkennung, ausfahrbare Seitenbürste und Moppanhebung. Das Fazit fällt sehr positiv aus, weil Reinigung und Automatisierung für den Preis ungewöhnlich vollständig sind.

      Für Käufer ist interessant, dass COMPUTER BILD gerade die Unterschiede innerhalb der Serie sauber trennt. Der L40s Pro Ultra ist nicht einfach ein umbenannter L40 Ultra, sondern besitzt stärkere Saugleistung und eine aufwendigere Haar- sowie Kantenmechanik. Genau diese Funktionen sind bei Haustieren und gemischten Böden praktisch relevant.

      Testberichte.de: 1,7 und klare Empfehlung für Tierhaushalte

      Testberichte.de führt den L40s Pro Ultra mit der Note 1,7 und fasst ihn als modernen Saugwischroboter mit starker Saugleistung, vielfältigen Teppichstrategien und effizienter Haarentfernung zusammen. Positiv werden außerdem die selbstreinigende Station und die flexible App hervorgehoben. Als mögliche Nachteile nennt die Redaktion komplexe Technik, großen Platzbedarf und die Abhängigkeit von App und Software.

      Die Seite bündelt zudem einen TopTechNews-Test mit 8,6 von 10 Punkten und „Gold“. Dort werden hohe Saugkraft, starke Wischleistung und innovative Technik als Pluspunkte genannt. Damit ist das positive Gesamtbild nicht auf einen einzigen Test beschränkt.

      Notebookcheck: starke Ausstattung zum Launch

      Notebookcheck berichtete zum Marktstart im Mai 2025 über den L40s Pro Ultra und ordnete ihn als gut ausgestatteten Saug- und Wischroboter mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis ein. Der Launchpreis lag damals noch bei rund 799 Euro. Aus heutiger Sicht ist das besonders interessant, weil der aktuelle Marktpreis inzwischen um etwa 499 Euro liegt.

      Die technische Leistung hat sich nicht verschlechtert, der Preis aber deutlich. Genau deshalb fällt die heutige Preis-Leistungs-Bewertung stärker aus als in vielen frühen Artikeln. Ein Roboter, der bei 799 Euro „gut ausgestattet“ war, ist um 500 Euro ein wesentlich schärferes Angebot.

      Preis-Leistung im Dreame L40s Pro Ultra Test

      Dreame selbst zeigt aktuell 499 Euro statt 699 Euro. Billiger.de listet 499 Euro bei Amazon und weiteren Händlern, Idealo ebenfalls, während Geizhals zeitweise ungefähr 489 Euro erreicht. Die Marktposition ist damit klar: Der L40s Pro Ultra ist kein 800-Euro-Roboter mehr, sondern konkurriert direkt mit gut ausgestatteten Mittelklassemodellen.

      Unter 480 Euro wäre der L40s Pro Ultra für mich ein herausragender Kauf. 19.000 Pa, HyperStream DuoBrush, EasyLeap, ausfahrbare Seitenbürste, MopExtend, Moppabnahme und 75-Grad-PowerDock sind in diesem Preisbereich außergewöhnlich. Besonders Tierhaushalte bekommen sehr viel Technik fürs Geld.

      Zwischen 480 und 550 Euro ist er klar empfehlenswert und trifft seinen Sweet Spot. Zwischen 550 und 600 Euro bleibt er gut, aber Dreame L50s Pro Ultra, ECOVACS T90 Pro Omni und rabattierte Roborock-Qrevo-Modelle sollten direkt verglichen werden. Je näher der Preis an 600 Euro rückt, desto wichtiger werden persönliche Prioritäten bei Teppich, Wischen und Schwellen.

      Über 600 Euro würde ich den L40s Pro Ultra nur kaufen, wenn HyperStream, EasyLeap und Dreamehome exakt zum Haushalt passen. Der Markt ist 2026 zu wettbewerbsintensiv, um einen alten Listenpreis zu akzeptieren. Um 499 Euro ist das Gesamtpaket dagegen ausgesprochen stark.

      Fazit: Lohnt sich der Dreame L40s Pro Ultra?

      Der Dreame L40s Pro Ultra Test endet mit einer klaren Kaufempfehlung. Seine größte Stärke ist das Verhältnis aus Haartechnik, Teppichflexibilität, Kantenreinigung, Schwellenfähigkeit und vollautomatischer Station. Gerade für Haustiere und gemischte Böden ist die Kombination aus HyperStream DuoBrush, ausfahrbarer Seitenbürste, MopExtend und automatischer Moppabnahme sehr durchdacht.

      Mich überzeugt außerdem, dass Dreame nicht jede Premiumfunktion nur über die Saugkraft definiert. 19.000 Pa sind 2026 nicht mehr spektakulär, reichen praktisch aber völlig aus. Entscheidend ist, dass die Bürste sauber arbeitet, Haare nicht ständig gewickelt werden, Teppiche sinnvoll behandelt und die Mopps nach der Fahrt bei bis zu 75 Grad gereinigt werden.

      Kritisch sind die 10,38 Zentimeter Bauhöhe und der Platzbedarf des Docks. Unter sehr niedrige Möbel kommt ein Saros 10R oder X50 Ultra Complete besser. Bei extrem hohen Altbauschwellen gibt es ebenfalls stärkere Systeme. Für eine normale Wohnung mit Haustieren, Teppichen und regelmäßigem Wischen sind diese Nachteile aber gut verkraftbar.

      Meine Preisgrenzen sind eindeutig: Unter 480 Euro hervorragend, zwischen 480 und 550 Euro sehr empfehlenswert, bis 600 Euro gut und darüber nur nach Vergleich. Bei rund 499 Euro ist der L40s Pro Ultra aktuell einer der stärksten Preis-Leistungs-Käufe seiner Klasse.

      Dreame L40s Pro Ultra Fazit und Amazon Angebot

      FAQ zum Dreame L40s Pro Ultra Test

      Ist der Dreame L40s Pro Ultra gut?

      Ja. COMPUTER BILD vergibt die Note 1,3, Testberichte.de führt ihn mit 1,7. Besonders stark sind 19.000 Pa Saugleistung, HyperStream DuoBrush, ausfahrbare Seitenbürste, MopExtend, flexible Teppichstrategien und das PowerDock mit 75-Grad-Moppwäsche. Um etwa 499 Euro ist das Gesamtpaket besonders attraktiv.

      Wie viel Saugkraft hat der Dreame L40s Pro Ultra?

      Dreame gibt 19.000 Pa Vormax-Saugkraft an. Der Wert liegt unter neuesten 30.000- oder 36.000-Pa-Flaggschiffen, reicht für normale und anspruchsvolle Haushaltsreinigung aber sehr gut aus. Wichtiger als der Spitzenwert sind HyperStream DuoBrush, Luftführung, Bürstenkontakt und die Teppichstrategie. Testberichte.de bewertet die Saugleistung ausdrücklich positiv.

      Ist der L40s Pro Ultra für Tierhaare geeignet?

      Ja. Die HyperStream Detangling DuoBrush ist gezielt darauf ausgelegt, lange Haare aufzunehmen und Wicklungen zu reduzieren. COMPUTER BILD hebt dieses System als Vorteil des Pro-Ultra-Modells hervor, Testberichte.de empfiehlt ihn ausdrücklich für Haushalte mit Tieren. Eine gelegentliche Kontrolle von Rädern und Bürstenachsen bleibt trotzdem sinnvoll.

      Wie gut ist der L40s Pro Ultra auf Teppich?

      Sehr gut für Kurz- und Mittelflor. Die Hauptbürste ist anhebbar, die Mopps können um 10,5 Millimeter angehoben oder vollständig in der Station abgelegt werden, und die App bietet verschiedene Teppichstrategien. Bei sehr hohem Flor bleibt gelegentliche manuelle Tiefenreinigung sinnvoll. Für gemischte Wohnungen gehört die Flexibilität aber klar zu den Stärken.

      Kann der Dreame L40s Pro Ultra seine Mopps ablegen?

      Ja. Dreame bestätigt eine automatische Moppabnahme beziehungsweise das automatische Ablegen in der Station. Das ist besonders bei reinen Saugfahrten auf Teppich sinnvoll, weil kein feuchter Mopp mitgeführt werden muss. Bei empfindlichen oder hohen Teppichen ist das zuverlässiger als ausschließlich auf eine begrenzte mechanische Moppanhebung zu vertrauen.

      Wie hoch hebt der L40s Pro Ultra seine Mopps an?

      Die offizielle Dreame-Spezifikation nennt 10,5 Millimeter Moppanhebung. Für niedrige Teppiche ist das praktisch. Sehr hochflorige oder empfindliche Teppiche würde ich trotzdem mit einer passenden App-Strategie schützen oder die Mopps für reine Saugfahrten vollständig in der Station ablegen lassen.

      Wie gut wischt der Dreame L40s Pro Ultra?

      Sehr gut. Zwei rotierende Mopps erzeugen aktive Reibung, während MopExtend einen Mopp für bessere Randabdeckung ausfahren kann. COMPUTER BILD und Testberichte.de bewerten die Wischleistung positiv. Hartnäckige alte Flecken können dennoch einen zweiten Durchgang benötigen. Der größte Vorteil ist regelmäßiges automatisches Wischen mit anschließender Moppwäsche.

      Wie heiß wäscht das PowerDock die Mopps?

      Dreame nennt bis zu 75 Grad Celsius Auslauftemperatur für das Wasser bei der Moppwäsche. Die tatsächliche Temperatur hängt von Umgebungsbedingungen ab. Die 75 Grad beziehen sich auf die Reinigung der Mopps in der Station und nicht auf die Bodentemperatur beim Wischen. Anschließend werden die Pads mit Heißluft getrocknet.

      Hat der L40s Pro Ultra eine ausfahrbare Seitenbürste?

      Ja. Die Seitenbürste kann ausfahren und ist außerdem anhebbar. Dadurch kommt sie näher an Ecken und Sockelleisten als eine starre Bürste. Zusammen mit MopExtend gehört die Kantenreinigung zu den stärksten Eigenschaften des L40s Pro Ultra. Perfekte 90-Grad-Ecken bleiben konstruktiv trotzdem schwierig.

      Was ist EasyLeap?

      EasyLeap ist Dreames System zum Überwinden höherer Übergänge. Der Hersteller nennt bis zu 40 Millimeter bei einer geeigneten Doppelstufe mit mehr als drei Zentimetern Abstand zwischen den Stufen. Eine einzelne senkrechte Vier-Zentimeter-Kante ist nicht automatisch gemeint. Für normale Türleisten bietet das System sehr viel Reserve.

      Schafft der L40s Pro Ultra 4 cm hohe Schwellen?

      Bis 40 Millimeter werden offiziell für eine passende Doppelstufe angegeben. Die Form des Übergangs entscheidet deshalb wesentlich über den Erfolg. Bei einer einzelnen hohen Altbauschwelle würde ich nicht allein auf die Maximalzahl vertrauen. Dreame X50 Ultra Complete und Roborock Saros 20 besitzen für extreme Übergänge aufwendigere Fahrwerke.

      Wie gut erkennt der L40s Pro Ultra Hindernisse?

      Das System kombiniert Doppel-Laser, KI, RGB-Kamera und LED-Unterstützung. Händler- und Produktbeschreibungen nennen die Erkennung von mehr als 180 Objekten. COMPUTER BILD hebt die KI-Hinderniserkennung als Vorteil hervor. Dünne Kabel und Schnürsenkel würde ich trotzdem wegräumen, weil flexible und flache Gegenstände für jede Sensorik schwierig bleiben.

      Hat der Dreame L40s Pro Ultra eine Kamera?

      Ja. Die Hinderniserkennung nutzt unter anderem RGB-Kamera und KI. Das verbessert die Klassifizierung von Gegenständen. Wer Kameras im Wohnraum kritisch sieht, sollte Remote- und Datenschutzfunktionen in der Dreamehome-App bewusst konfigurieren. Für die reine Navigation arbeitet das System zusätzlich mit Laser- und weiterer Sensorik.

      Wie lange hält der Akku?

      Dreame nennt bis zu 180 Minuten maximale Laufzeit beim Saugen und bis zu 150 Minuten beim kombinierten Saugen und Wischen. Der Akku fasst 5.200 mAh. Hohe Saugstufen, viel Teppich und häufige Dockfahrten verkürzen die reale Dauer. Für typische Wohnungen und viele größere Grundrisse reicht die Kapazität gut.

      Wie lange lädt der L40s Pro Ultra?

      Die offizielle Spezifikation nennt ungefähr 3,5 Stunden Ladezeit. In einer normalen Wohnung fällt das kaum auf, weil der Roboter zwischen seinen geplanten Fahrten ohnehin im Dock steht. Bei sehr großen Flächen kann eine Ladepause den Gesamtzyklus verlängern. Die maximale Sauglaufzeit von 180 Minuten bietet jedoch viel Reserve.

      Wie groß ist das PowerDock?

      Die Basisstation misst ungefähr 340 Millimeter in der Breite, 456,7 Millimeter in der Tiefe und 590,5 Millimeter in der Höhe. Damit ist sie deutlich größer als eine normale Ladestation. Der Stellplatz sollte vor dem Kauf geplant werden. In kleinen Wohnungen kann das Dock optisch und räumlich stärker auffallen.

      Wie groß sind die Wassertanks?

      Der Frischwassertank der Station fasst 4,5 Liter, der Schmutzwassertank vier Liter. Der interne Wassertank des Roboters fasst 80 Milliliter. Die Station füllt ihn automatisch nach. Wie lange die Tanks reichen, hängt von Wohnfläche, Wassermenge und Häufigkeit der Moppwäsche ab. Schmutzwasser sollte regelmäßig geleert werden.

      Wie groß ist der Staubbeutel?

      Der Staubbeutel in der Basisstation fasst 3,2 Liter. Der interne Staubbehälter des Roboters hat 300 Milliliter. Dank automatischer Entleerung muss der kleine Behälter nicht nach jeder Fahrt manuell geleert werden. In Tierhaushalten kann der Beutel schneller voll sein als in einer kleinen Wohnung ohne Haustiere.

      Dreame L40s Pro Ultra oder L50s Pro Ultra?

      Der L50s Pro Ultra bietet 30.000 Pa und die höhere aktuelle Leistungsklasse. Der L40s Pro Ultra ist mit 19.000 Pa dennoch stark und kostet aktuell erheblich weniger. Für viele Teppiche und maximale Reserve würde ich den L50s wählen. Um 499 Euro ist der L40s Pro Ultra aber klar die bessere Preis-Leistungs-Wahl.

      Dreame L40s Pro Ultra oder X50 Ultra Complete?

      Der X50 Ultra Complete ist bei hohen Schwellen und niedrigen Möbeln technisch stärker, weil ProLeap und VersaLift genau diese Probleme lösen. Der L40s Pro Ultra ist deutlich günstiger und für normale Grundrisse bereits sehr vollständig. Wer keine extremen Altbauschwellen oder niedrigen Möbel hat, kann mit dem L40s viel Geld sparen.

      Dreame L40s Pro Ultra oder ECOVACS T90 Pro Omni?

      Der ECOVACS T90 Pro Omni ist besonders stark beim Walzenwischen und bietet 30.000 Pa. Dreame kontert mit EasyLeap, automatischer Moppabnahme, HyperStream und einer sehr flexiblen Teppichstrategie. Bei viel Hartboden und maximalem Wischfokus sehe ich ECOVACS vorn; bei gemischten Böden und Teppichen ist Dreame vielseitiger.

      Wie viel sollte der Dreame L40s Pro Ultra kosten?

      Unter 480 Euro wäre er für mich hervorragend. Zwischen 480 und 550 Euro ist er sehr empfehlenswert und trifft seinen Sweet Spot. Bis 600 Euro bleibt er gut, danach sollte man L50s Pro Ultra, ECOVACS T90 Pro Omni und Roborock-Qrevo-Angebote vergleichen. Aktuell liegt der Marktpreis ungefähr bei 489 bis 499 Euro.

      Für wen lohnt sich der Dreame L40s Pro Ultra?

      Besonders für Haushalte mit Haustieren, langen Haaren, Teppichen und viel Hartboden, die eine weitgehend automatische Station möchten. HyperStream, Moppabnahme, MopExtend und EasyLeap machen ihn sehr flexibel. Wer um 500 Euro möglichst viel Premiumkomfort sucht, gehört klar zur Zielgruppe.

      Für wen lohnt sich der L40s Pro Ultra nicht?

      Weniger passend ist er für sehr kleine Wohnungen ohne Tiere und Teppiche oder für Haushalte mit extrem niedrigen Möbeln. Auch bei sehr hohen Altbauschwellen gibt es stärkere Fahrwerke. Wer nur saugen möchte und kaum wischt, bezahlt außerdem für viele Dockfunktionen, die im Alltag nicht genutzt werden.

      Autor und Testgrundlage

      Testberichte aus Berlin

      Beim L40s Pro Ultra werden Saugkraft, Haarmanagement, Teppichstrategie, Wischen, Kanten, Navigation, Schwellen, Station und Preis gemeinsam bewertet. Herstellerangaben wie 40 Millimeter EasyLeap werden nur unter den dafür definierten Doppelstufen-Bedingungen eingeordnet. Ebenso werden 75 Grad korrekt auf die Moppwäsche in der Station bezogen und nicht als Bodentemperatur dargestellt.

      Die Bewertung berücksichtigt die unabhängigen Tests von COMPUTER BILD und die zusammengefassten Fachurteile bei Testberichte.de. Besonders wichtig ist außerdem der aktuelle Straßenpreis um 489 bis 499 Euro. Bei diesem Preis ist dieselbe Technik wesentlich attraktiver als zum Marktstart um etwa 799 Euro.

      André aus Berlin

      Mich überzeugt am L40s Pro Ultra weniger die 19.000-Pa-Zahl als die praktische Kombination aus HyperStream, ausfahrbarer Seitenbürste, MopExtend und automatischer Moppabnahme. Genau solche Funktionen reduzieren später die kleinen Ärgernisse, wegen denen ein Roboter ständig von Hand gepflegt oder umgebaut werden muss.

      Ich würde ihn nicht kaufen, wenn eine Wohnung extrem niedrige Möbel oder sehr hohe Altbauschwellen besitzt. Dafür gibt es spezialisiertere Flaggschiffe. In einem normalen Haushalt mit Tieren, Teppichen und regelmäßigem Wischen ist der Dreame L40s Pro Ultra bei rund 500 Euro aber einer der überzeugendsten Käufe seiner Klasse.

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